Tag des offenen Denkmals am 14. September 2014

Deutscher Beitrag zu den European Heritage Days

Thema 2014:

"Farbe"

Treppenhaus im Meisterhaus Klee (Foto: Stadtplanungsamt)Der Tag des offenen Denkmals stand unter dem bundesweiten Motto "Farbe".
Dieses sehr weit gefasste Thema lässt sich mit nahezu jedem Denkmal in Verbindung bringen, selbst ein scheinbar "farbloses" Denkmal weist in irgendeiner Form Farbspuren auf. Bei anderen Objekten stellt die Farbigkeit ein zentrales Thema dar, wie bei der Innenraumgestaltung der historischen Meisterhäuser oder des Bauhausgebäudes.
So wurden auch in diesem Jahr wieder ganz unterschiedliche Objekte am Tag des offenen Denkmals zugänglich gemacht.

Während beispielsweise die Burg Roßlau, der Wörlitzer Bahnhof, das Technikmuseum, das Mausoleum und die Ölmühle ganztägig ihre Türen für Besucher öffneten, gab es wieder die Möglichkeit, im Rahmen der Denkmalfahrradtour Interessantes über ausgewählte Baudenkmale und ihre Farbigkeit in Dessau-Roßlau zu erfahren.

Bürgerhaus Mosigkau (Foto: Stadtplanungsamt)Erstmals konnte die ehemalige Schäferei in der Knobelsdorffallee, die nach Auszug des Kindergartens liebevoll als Bürgerhaus Mosigkau saniert und umgebaut wurde, besichtigt werden. Hier war auch Treffpunkt und Start der Denkmalfahrradtour.   

Auf dem Weg Richtung Dessau konnte bei einem Halt an der Hünefeldstraße 1 ein kurzer Blick in den Saal des früheren "Langes Konzerthaus" geworfen werden.

Nach kurzen Erläuterungen am Institutsgebäude Junkersstraße 27 wurde am Erdmannsdorffportal über die aktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie die restauratorischen Befundungen, insbesondere zur Putzfarbigkeit informiert.

Eindrücke ganz anderer Art zum Thema "Farbe" vermittelten die beiden Kunstwerke von Carl Marx und Benno Butter, die im Verwaltungsgebäude der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft besichtigt werden konnten und fachkundig erläutert wurden.   

Die Radtour führte dann zum Kornhaus. Nach der Besichtigung mit Erläuterungen zu den letzten Sanierungen und restauratorischen Erkenntnissen ging es hier am Kiosk in die Mittagspause. Auf der Rückfahrt durch den Georgengarten gab es am Vasenhaus, an den Sphingen und am Schloss Georgium Erläuterungen zu den aktuellen Sanierungsmaßnahmen.

Das Thema "Farbe" spielte bei den Bauhausbauten eine besondere Rolle, sowohl am Bauhausgebäude selbst als auch bei den Meisterhäusern. Insbesondere der Kontrast zwischen den vielfach farbig gefassten Originalbauten und den im Mai dieses Jahres übergebenen neuen Meisterhäusern mit den durch den Künstler Olaf Nicolai gestalteten weißen Artefakten war besonders reizvoll und wurde bei kurzen Besichtigungen erlebbar.

Ehe die Fahrradtour am Bauhaus endete, wo jeder den Tag mit einer individuellen Besichtigung des Bauhausgebäudes ausklingen lassen konnte, wurden am Bauhausplatz noch kurze Erläuterungen zur Sanierung der Wohngebäude und dem dabei umgesetzten Farbkonzept gegeben.

Neben der Denkmalfahrradtour, die durch Mitarbeiter des Amtes geführt wurden, war ein Besuch der darüber hinaus geöffneten Objekte wie der Wörlitzer Bahnhof, das Technikmuseum, das Mausoleum, die Ölmühle und der Burg Roßlau empfehlenswert. An der Burg Roßlau wurden die Fassadenarbeiten abgeschlossen sowie die Sanierung bzw. Erneuerung der Fenster und Außentüren. Die auf der Grundlage der restauratorischen Befunduntersuchungen umgesetzte Farbigkeit und Ornamentik vermittelte einen ganz neuen, besonderen Eindruck.   

Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz öffnete den Chinesischen Pavillon im Gartenparterre im Park des Schlosses Mosigkau.

Die Stiftung Bauhaus Dessau beteiligte sich mit einigen Aktionen und Veranstaltungen sowie Sonderführungen durch das Bauhaus und die Bauhausbauten am Tag des offenen Denkmals.

Darüber hinaus öffnete die Kirche Neeken ihre Türen. 

Mehr Informationen zum Thema unter Sie verlassen die Seite www.dessau-rosslau.de und rufen eineexterne Seite auf tag-des-offenen-denkmals.de/thema.

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