Flächenmanagement

Um Flächen für die IBA-Idee verfügbar zu machen, braucht es eine besondere Konzentration auf neue Techniken des Flächenmanagements. Hierbei geht es vor dem Hintergrund des notwendigen Umbaus der Stadt insbesondere darum, dass die planenden Ämter bei der Vermittlung der Gestaltungsziele an die Grundstückseigentümer eine aktive Rolle einnehmen.

Die Strategie der Stadt ist auf den Erwerb der umzugestaltenden Grundstücke im Landschaftszug gerichtet, da die Eigentümer in der Regel wegen fehlender Rentierlichkeit nicht an der Umgestaltung interessiert sind.

Durch das Angebot der Stadt an den Eigentümer seine Grundstücksflächen zu übernehmen, wird dieser wiederum von künftig wiederkehrenden Bewirtschaftungs- und sonstigen Grundstückskosten entlastet. Führt diese Vorgehensweise nicht zum Ziel, versucht die Stadt ihre Gestaltungsvorstellungen über langfristige Gestattungsverträge (15 Jahre) mit dem Eigentümer abzusichern.

Sind weder Grundstückserwerb noch Gestattungsvertrag praktikabel, wird versucht, durch Eintragung einer Baulast die künftige landschaftliche Nutzung des Grundstücks festzuschreiben.

Eigentümern mit Investitionsinteresse auf ihrem Grundstück im Landschaftszug werden auf der Grundlage von Verkehrswerten alternative Grundstücke mit nachhaltigeren Nutzungsmöglichkeiten in den urbanen Kernen zum Tausch angeboten.

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