Motive

Motive sind thematische Elemente oder werden aus der Prägung des Ortes heraus und in Bezug zu bestehenden Nachbarschaften entwickelt. Ein Motiv kann an einen spezifischen Ort gebunden sein, z.B. Landmarken, Hochpunkte oder kann sich historisch mit dem Ort auseinander setzen.
Das Motiv „Besondere Nutzungen“ umfasst Gestaltungen und Nutzungen, für die ein Claim nicht geeignet ist, z.B. eine BMX-Dirtstrecke. Es kann sich aber auch um eine bestehende oder eine neu aufzubauende prägende Vegetation handeln, z.B. Felder, Waldränder, Plantagen.

Das Motiv „Spuren und Prägungen“ gibt Hinweise auf frühere Nutzungen und räumliche Zusammenhänge. Vorhandene Spuren z.B. Reste altindustrieller Standorte wie Bodenbeläge, Mauern oder Masten bleiben nach Möglichkeit bei der Umwandlung der Flächen erhalten. Sie verfügen über Identifikationspotenzial und „erzählen“ die Geschichte des Ortes. Sie geben dem Landschaftszug seine einmalige Prägung.

Ein weiteres Motiv sind Ordnungs- und Orientierungsstrukturen.
Ordnungsstrukturen bezeichnen die Ränder, sind Wege und gepflegte Streifen, der Waldrand, Querungen der landschaftlichen Zone, Übergänge zu den urbanen Kernen etc.
Orientierungsstrukturen sind Markierungen auf der Fläche. Dazu gehören Plateaus, die die Wahrnehmung der Fläche aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen (z.B. Türme als Aussichtspunkte, Landmarken). Orientierungsstrukturen können auch „Seh-Hilfen“ (Erläuterungen) sein.

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