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Sanierungsgebiet Dessau-Nord

 

Seit über 19 Jahren werden im Sanierungsgebiet Dessau-Nord die Sanierungsziele umgesetzt, die als Ergebnis vorbereitender Untersuchungen von 1991 bis 1993 mit dem zeitgleich erarbeitenden städtebaulichen Rahmenplan beschlossen wurden. In den Sanierungszielen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Substanz- und Funktionsschwächen festgelegt. Innerhalb der letzten Jahre wurden die Ziele des Rahmenplanes für Dessau-Nord an den sich seit damals veränderten Bedingungen angepasst:

 

 

 

Wesentliche Ziele des Rahmenplans 1998/2009:

 

  • Festigung der Wohnnutzung
  • Leerstandsbeseitigung
  • Verbesserung des privaten Freiflächenangebotes
  • Abbruch von Nebengebäuden
  • Modernisierung und Instandsetzung
  • Straßenumgestaltung

 

Ein Großteil der gestellten Sanierungsziele konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden, so dass in vielen Straßenzügen bereits die Zeichen der Stadtsanierung zu erkennen sind. Ein Beispiel hierfür ist der anhand von historischen Aufnahmen liebevoll sanierte Lidiceplatz. Aber auch in den umliegenden Straßen sind die Zeichen der Stadtsanierung unverkennbar...   

       Lidiceplatz nach der Sanierung

 Lidiceplatz, aufgenommen im Jahr 1991                                      Lidiceplatz nach der Sanierung

 

Bis Ende 2010 wurden ca. 41,0 Millionen Euro Eigenmittel und Fördermittel im Sanierungsgebiet Dessau-Nord eingesetzt. Davon entfielen ca. 10,0 Millionen Euro auf die Förderung privater Baumaßnahmen.

Einige Beispiele sehen Sie hier.

Dennoch sind in den kommenden Jahren noch wichtige Aufgaben zu erfüllen. Im Ergebnis sollen die vorhandenen Mittel gezielt und wirkungsvoll eingesetzt werden, um den Bereich des Albrechtplatzes in seiner ursprünglichen Ausprägung wiederherzustellen. Dies dient dem gesamtstädtischen Erscheinungsbild als nördlicher Stadteingang. Weitere Aufgaben ergeben sich aus der Revitalisierung des ehemaligen Schlachthofgeländes.

  

Ausgleichsbeträge

 

Die Stadt Dessau-Roßlau ist verpflichtet, die betroffenden Grundstückseigentümer zur finanziellen Beteiligung im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet "Dessau-Nord" mit einzuschließen. Die Ausgleichsbetragspflicht besteht grundsätzlich für alle Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet.

 

Informationen zu Ausgleichsbeträgen finden Sie hier.

 

Der Ausgleichsbetrag wird nach Abschluss der Sanierung in dem betreffenden Sanierungsgebiet vom Grundstückseigentümer eingefordert. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Ausgleichsbetrag vor Beendigung des Sanierungsverfahrens auf freiwilliger Basis abzulösen. Hierzu wird ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Eigentümer geschlossen.

 

Ein Muster dieses Vertrages finden Sie hier.

 

Vorteile einer Ablösungsvereinbarung

- die vereinnahmten Mittel können im Sanierungsgebiet wieder eingesetzt werden

- Geldersparnis für die Eigentümer durch Abschläge

- Planungssicherheit für die Eigentümer

- gegebenenfalls steuerliche Vorteile für die Eigentümer

 

Fördermittel

 

Neben den Pflichten des Eigentümers zur Ablösung des im Sanierungsgebiet befindlichen Grundstückes gibt es während der Sanierung unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit der Bezuschussung von privaten Baumaßnahmen. 

 

Anträge auf Förderung finden Sie hier.

 

Ansprechpartner für das Sanierungsgebiet "Dessau-Nord" ist das Bauverwaltungsamt, Fachbereich Sanierung und Entwicklung, der Stadt Dessau-Roßlau sowie der mit der Durchführung beauftragte Sanierungsträger SALEG Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH.

 

 

 

 

 

 

 

 

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