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31.12.2013
11:26 Uhr
Wohnungsbrand

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr auf einen Brand in einer Küche im 4. Obergeschoss durch mehrere Mieter aufmerksam gemacht. Der Angrifftrupp der Berufsfeuerwehr ging sofort zur Lageerkundung in die betroffene Wohnung. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung über die Trockensteigleitung aufgebaut. Über den Hubretter ist eine Anleiterbereitschaft hergestellt worden. In der Wohnung brannte die Abzugshaube in der Küche. Diese wurde durch den Angrifftrupp sofort abgezogen und in der Badewanne mittels Brause abgelöscht. Die brennenden Schrankteile sind mit Wasser aus der Küche abgelöscht worden. An der Einrichtung entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Die Mieterin wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut und anschließend zur Beobachtung ins SKD gebracht. Eine Brandursache konnte nicht festgestellt werden.

Kräfte Feuerwehr:
BF                            12
FF Süd                       9

 

29.12.2013
18:30 Uhr
Laubenbrand

Am 29.12.2013 gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Laubenbrand in der Kleingartensparte „Am Flugplatz“ alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten bereits 2 Lauben und 2 Geräteschuppen auf vier benachbarten Gartengrundstücken. Ein Übergreifen auf weitere Lauben konnte verhindert werden.
Das Feuer wurde mit 2 C-Rohren bekämpft. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die FF Kühnau und die FF Dessau-Süd mit insgesamt 30 Einsatzkräften.

 

23.11.2013
Verkehrsunfall zwischen Dessau und Aken

Es handelte sich um einen VU zwischen Dessau und Aken, in Fahrtrichtung Aken. Die Unfallstelle befand sich in der letzten Kurve Richtung Aken, Höhe Mutter Storm. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren der Rettungsdienst und die Polizei bereits an der Einsatzstelle. Die Fahrerin des Pkw befand sich noch in dem Fahrzeug, wurde aber schon Rettungsdienstlich versorgt. Die Kräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Bergung der Fahrerin aus dem Pkw. Im weiteren Verlauf wurde von dem Fahrzeug die Batterie abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel aufgenommen. Die Freiwillige Feuerwehr Aken traf ungefähr 5 Minuten nach der Berufsfeuerwehr ein und kam nicht mehr zum Einsatz. Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau war mit 10 Einsatzkräften vor Ort.

 

 

08.11.2013
16:10 Uhr
Wohnungsbrand Antoinettenstraße

Die Feuerwehr wurde am 8.11. 2013 gegen 16:10 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Antoinettenstraße alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr trat bereits Rauch aus einem Fenster im 2. Obergeschoss der Brandwohnung aus. Die Feuerwehr ging über das Treppenhaus mit einem C-Rohr in die Wohnung zur Brandbekämpfung vor. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach dem Löschen des Feuers konnten alle Mieter, außer denen der Brandwohnung, wieder in ihre Wohnungen zurück. Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der FF Süd vor Ort.

 

01.10.2013
19.16 Uhr
Wohnungsbrand Pappelgrund

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle standen die meisten Mieter des betreffenden Einganges vor dem Objekt. Kräfte der Polizei, die vor der Feuerwehr die Einsatzstelle erreichten waren dabei die restlichen Mieter zu evakuieren. Im Erdgeschoss und im 4. OG linke Wohnung waren noch zwei Familien beim Eintreffen der Feuerwehr im Gebäude. Hatten dieses aber kurz darauf ebenfalls verlassen. Die erste Lageerkundung ergab einen Wohnungsbrand im 4.OG, rechte Wohnung. Der Schlüssel zur Wohnung steckte in der Wohnungstür. Nach Angaben der Mieter war keine Person mehr in der Brandwohnung. Vor dem Betreten der Wohnung durch den Angriffstrupp ist an der Wohnungstür eine mobile Rauchschürze angebracht worden und im Treppenhaus mit einem Lüfter eine Überdruck erzeugt worden um die Rauchgase nicht in das Treppenhaus beim öffnen der Tür zu lassen. Die Brandbekämpfung erfolgte über ein Hohlstrahlrohr. Der Brandherd war in der Küche. Ein zweiter Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Alten unterstützte bei der Absuche der Wohnung. Alle Türen in der Wohnung standen offen, sodass sich die Rauchgase ungehindert in der ganzen Wohnung ausbreiten konnten. Dadurch entstand in der Wohnung ein Schaden von ca. 30.000 Euro. Das Meerschweinchen der Familie konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Die Wohnung ist durch die Feuerwehr stromlos geschalten worden. Nach Beendigung der Löscharbeiten ist die Wohnung von der Polizei beschlagnahmt worden. Die Brandursachenermittlung erfolgt am nächsten Tag.  Zur Sicherheit wurde die Wohnungsinhaberin rettungsdienstlich untersucht. Lehnte eine Einweisung ins SKD ab.
Am Einsatzort waren die:
BF                     10
FF Alten              9
FF Mosigkau         6
FF Kochstedt        6

 

23.09.2013
22.35 Uhr
Wohnungsbrand Burgwallstraße

Es handelte sich um einen Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus. Von außen war nicht zu erkennen wo der Brand ausgebrochen war. Durch eine erste Lageerkundung wurde die Brandwohnung festgestellt und der Angrifftrupp der FF Roßlau über die Drehleiter zur Brandbekämpfung vorgeschickt. Der Angrifftrupp der Berufsfeuerwehr ging über das Treppenhaus vor und sicherte die Wohnungstür mit einer mobilen Rauchschürze um eine Verqualmung des Treppenhauses zu vermeiden. Im Anschluss betrat er die Wohnung und unterstützte den Angrifftrupp der FF Roßlau. Die Brandstelle befand sich im Wohnzimmer in der rechten hinteren Ecke, unmittelbar links neben dem Fenster. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Zur Vermeidung zusätzlicher Schäden kam sofort nach der Brandbekämpfung ein Wassersauger zum Einsatz um zusätzlichen Wasserschaden zu vermeiden. Die Mieter der Brandwohnung sind durch die Rauchmelder in der Wohnung auf das Feuer aufmerksam gemacht worden. Beide Mieter lagen zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Bett und haben geschlafen. Alle anderen Mieter sind durch die Feuerwehr zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert worden. Die beiden Mieter der Brandwohnung wurden durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. In der Wohnung entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Nach Abschluss der Löscharbeiten ist die Brandwohnung durch die Polizei beschlagnahmt und versiegelt worden. Die Brandursachenermittlung erfolgt am 24.09.2013. Alle anderen Mieter konnten nach Abschluss der Löscharbeiten ihre Wohnungen wieder betreten.

 

15.09.2013
12:41 Uhr
Kellerbrand in der Bertolt-Brecht-Straße

Die Feuerwehr wurde am 15.09.2013 gegen 12:41Uhr zu einem Kellerbrand in einem leerstehenden ehemaligen Bürogebäude in der Bertolt-Brecht-Straße gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang aus dem Keller starker Rauch aus. Die Feuerwehr ging zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor. Bei dem Brand handelte es sich um brennenden Müll in einem Kellerraum. Weiterer Schaden ist nicht entstanden.
 

 

 

24.08.2013
08:55 Uhr
Pkw-Brand

Der Leitstelle wurde am 24.08.2013 gegen 08:55 Uhr ein PKW-Brand unter einem Carport gemeldet. Bereits auf der Anfahrt wurde starke Rauchentwicklung mit schwarzem Rauch in Richtung der Einsatzstelle festgestellt. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle ergab die Lageerkundung, dass es sich bei dem Brandobjekt um ein Schleppdach und eine angrenzende Scheune handelte. Weitere angebaute Gebäude waren akut gefährdet. Der PKW stand ausgebrannt unter dem Schleppdach. Es wurden die FF Süd und Alten nachgefordert. Durch die BF wurden 2 C-Rohre zur Verhinderung einer Brandausbreitung auf die angrenzenden Gebäude und zur Brandbekämpfung vom Hof aus eingesetzt. Mit Eintreffen der FF wurden ein weiteres C-Rohr zur Brandbekämpfung vom Garten aus und 2 C-Rohre vom Nachbargrundstück aus eingesetzt. Zeitweise mussten die Angrifftrupps unter Atemschutz vorgehen. Die Brandausbreitung wurde erfolgreich unterbunden. Das Feuer blieb auf dem vorgefundenen Bereich begrenzt. Das Durchbrennen der Dachhaut konnte an allen Gebäuden verhindert werden, die Dachtragekonstruktionen sind jedoch stark beschädigt. Die Nachbargrundstücke wurden kontrolliert und Entstehungsbrände abgelöscht.Die Löschwasserversorgung erfolgte über einen Unterflurhydranten in der Saalestraße. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe des PKW wurden mit 7 kg Ölbindemittel aufgenommen. Nach der Restablöschung wurden alle Bereiche mit der Wärmebildkamera überprüft. Es wurde für 14:00 Uhr eine Brandstellenkontrolle durch die BF festgelegt. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Brandursachenermittlung erfolgt am Montag durch die zuständigen Mitarbeiter der Polizei. Die Schadenshöhe konnte noch nicht abschließend festgelegt werden.
FF Süd Stärke 1:8
FF Alten Stärke 0:5
BF Stärke 1:9

  

  

15.08.2013
09:45 Uhr
Verkehrsunfall BAB 9

Am 15.08.2013 um 09:45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 9 alarmiert. Daraufhin fuhr der Rüstzug (ELW; HLF; RW 2) mit 9 Kameraden zum Einsatzort. Bei der Ankunft der stellte sich folgende Lage dar: Es handelte sich um einen Verkehrsunfall eines polnischen Lastzuges. Dieser war ca. 300 m vor der Abfahrt Dessau-Ost in Richtung Nürnberg von der Fahrbahn abgekommen, hatte die Leitplanke durchstoßen und ist die Böschung hinabgestürzt. Bei Ankunft der Feuerwehr kletterte der Fahrer aus seiner zerstörten Kabine. Er wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr erstversorgt, anschließend wurde der Fahrer mit dem RTW und dem NEF in das Städtische Klinikum Dessau transportiert. Durch die Feuerwehr wurden nach der Sicherung des Lastzuges ca. 300 l Dieselkraftstoff in Rollreifenfässer umgepumpt. Der auf der Fahrbahn ausgelaufene Kraftstoff wurde mittels 60 kg Ölbindemittel aufgenommen. Nachdem der Dieselkraftstoff umgepumpt war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der Einsatz war um 12:37 Uhr beendet.
  

  

 

06.08.2013
Ereignisreicher Tag für die Feuerwehr

Bereits am Vormittag des 06.08.2013 gab es die ersten Unwetterwarnungen durch den Deutschen Wetterdienst. Diese Warnungen wurden im Verlauf des Tages ständig aktualisiert und präzisiert. Um 19.55 Uhr gab es eine Unwetterwarnung, dass um 20.16 Uhr ein Unwetter die Stadt Dessau-Roßlau erreichen wird. Diese Information hat auf die Minute gestimmt.
In den letzten 24 Stunden gab es bei der Feuerwehr 63 Einsätze. Allein zwischen 20.16 Uhr und 23.30 Uhr wurden in der Rettungsleitstelle 52 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter aufgenommen. Es kamen die Berufsfeuerwehr und 12 Freiwillige Feuerwehren der Stadt zum Einsatz. Ein Schwerpunkt war die Ortslage Rietzmeck. Diese Ortslage war für über eine Stunde, auf Grund von umgestürzten Bäumen, nicht mehr zu erreichen. Im Museum für Naturkunde in der Törtener Straße lief das Wasser über einen Aufzugsschacht in den Keller und musste dort von der Feuerwehr abgepumpt werden. 

 

04.08.2013
17:45 Uhr
Dachstuhlbrand Tiefer Grund

Bereits bei der Anfahrt waren Rauchwolken über dem Wohngebiet erkennbar. Die zuerst eingetroffenen Kräfte der FF Mildensee führten eine Lageerkundung durch und bauten eine Wasserversorgung über einen Hydranten auf der Straße vor dem Haus auf. Der Zutritt zum Haus wurde durch Zerstörung der Glasscheibe in der Hauseingangstür geschaffen. Ein Trupp ging unter Atemschutz zum Innenangriff über eine Bodenluke mit ausklappbarer Leiter vor. Nachdem die weiteren Kräfte eingetroffen waren, wurde ein C-Rohr über den Teleskopmast zur Brandbekämpfung von Außen und ein weiteres C-Rohr zur Unterstützung des Innenangriffes eingesetzt. Die Gaszufuhr und die Stromversorgung des Hauses wurden durch die Feuerwehr im Keller unterbrochen. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht Zuhause. Über den Teleskopmast wurden im Firstbereich Dachziegel entfernt, um an den Brandherd in der Zwischendecke zu gelangen. Ebenfalls wurde die Verkleidung des Schornsteines teilweise entfernt, da diese ebenfalls in Brand geraten war. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Dachbereiche konnte verhindert werden. Direkt vom Brand betroffen war nur der parallel zur Straße verlaufende ausgebaute Spitzboden. Er wurde als Sportraum und Lager genutzt. Einige Räume im Obergeschoß wurden von durch die Holzdecke dringendes Löschwasser beschädigt. Zur Schadensminimierung wurde in einem Kinderzimmer eingedrungenes Wasser abgesaugt. In den anderen Räumen im OG waren nur nasse Stellen an der Tapete sichtbar. Nach der Brandbekämpfung wurde die Brandstelle nochmals mit einer Wärmebildkamera nach eventuell vorhandenen, verdeckt liegenden Glutnestern abgesucht. Im Bereich des Spitzboden sind die Dachbalken und Sparren teilweise stark zerstört. Der Schornstein weist Abplatzungen am Mauerwerk auf. Aufgrund dessen und den Beobachtungen der gegenüber wohnenden Nachbarn kann als Brandursache von einem Blitzschlag ausgegangen werden. Genauere Untersuchungen werden durch den Brandursachenermittler der Polizei am Montag durchgeführt. Die während der Brandbekämpfung eingetroffene Hauseigentümerin und deren Sohn wurden über alle durchgeführten Maßnahmen informiert. Es wurde ihnen untersagt, den Brandraum (Spitzboden) zu betreten. Durch Nachbarn und Bekannte der Bewohner wurde die Glasscheibe der Hauseingangstür provisorisch ersetzt und die Tür abgedichtet. An der Einsatzstelle waren die BF und die FF Mildensee, Waldersee und Roßlau mit insgesamt 34 Kameraden sowie die Polizei mit 2 Kollegen.

 

29.07.2013
01:00 Uhr
Dachstuhlbrand im Rotdornweg

Am 29.07.2013 um 01:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand im Rotdornweg 10 in Roßlau alarmiert. Bei Ankunft der ersten Kräfte, wurde ein Feuerschein im Bereich des Dachstuhles wahrgenommen. Die ersten Kräfte evakuierten den Wohnblock mit 20 Bewohnern. Die Wohnungstür zur Brandwohnung wurde durch die Feuerwehrkräfte gewaltsam geöffnet, da die Mieter sich im Urlaub befinden. Die Brandbekämpfung wurde über ein C- Rohr im Innenbereich und über die DLK von außen vorgenommen. Um an den Brandherd zu gelangen, musste ein Teil der Innenverkleidung geöffnet werden. Von außen wurden ca. 20m² des Daches aufgenommen um den Brand löschen zu können. Ein Teil der Bewohner, wurde während der Löscharbeiten im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau untergebracht. Mittels Nasssauger wurde die Brandwohnung und die darunterliegende Wohnung vom Löschwasser befreit. Die defekte Wohnungstür wurde Instandgesetzt und verschlossen, und der Schlüssel der Polizei übergeben. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. Es wird durch die Feuerwehr ein Schaden in Höhe von ca. 50.000 € eingeschätzt.
Der Einsatz war um 03:13 Uhr beendet.
Im Einsatz waren:        
Berufsfeuerwehr: ELW, TLF, LF, TKM mit 10 Kameraden
FF Roßlau: ELW, TLF, DLK, LF, GW mit 23 Kameraden
FF Rodleben: LF, GW-Lösch, MTW mit 18 Kameraden
FF Meinsdorf: TSF/W, GW mit 11 Kameraden

  

28.07.2013
09:41 Uhr
Verkehrsunfall Franzstraße

Am 28.07.2013 um 09:41 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zur Franzstraße im Kreuzungsbereich der Friedhofstraße alarmiert. Dabei handelte es sich um einen Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws, mit zwei verletzten Personen. Nach der Ankunft wurde die Einsatzstelle im Kreuzungsbereich abgesperrt. Die männliche Person aus dem Fahrzeug BTF – XX XX  war leicht verletzt. Eine weibliche Person aus dem Fahrzeug ABI – XX XX konnte sich selber nicht befreien, da der Pkw auf der Seite lag. Mittels Steckleiter wurde die Person befreit, und dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn gereinigt und auslaufender Kraftstoff aufgenommen. Die weibliche Person wurde mit dem Rettungsdienst ins SKD eingeliefert.
Der Einsatz war um 10:23 Uhr beendet.
Im Einsatz waren:        
Berufsfeuerwehr: ELW, HLF, TLF, RW 2 mit 10 Kameraden

 

28.07.2013
05:45 Uhr
Lagerhallenbrand

An einer Lagerhalle der Fa. von der Heydt brannte die beleuchtete Werbetafel am 28.07.2013. Die Feuerwehr wurde um 05:45 Uhr alarmiert. Die brennenden Plasteverkleidungen fielen herunter und verursachten Brandschäden an der Blechaußenwand. Da der Hausmeister zeitgleich mit der Feuerwehr eintraf, konnte die betroffene Halle über das Rolltor betreten werden. Mit einem C-Strahlrohr wurden die brennenden Plasteteile abgelöscht. Im Innern der Halle waren schon Brandspuren erkennbar. Durch das schnelle Eingreifen konnte aber eine Brandausbreitung im Innern der Halle verhindert werden. Die Halle wurde belüftet. Zwei Transporter wurden von der Feuerwehr und dem Hausmeister aus der Halle gefahren.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Der Einsatz war um 06:36 Uhr beendet.
Im Einsatz waren: 

Berufsfeuerwehr: ELW, HLF mit 8 Kameraden
FF Roßlau: ELW, TLF, LF, DLK mit 21 Kameraden
FF Rodleben: LF, GW-Lösch mit 8 Kameraden

 

24.07.2013
22:37 Uhr
Lagerhallenbrand in der Hünefeldstraße

Die Berufsfeuerwehr wurde um 22:37 Uhr zu einem Brand in der Hünefeldstraße alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr am Betriebsgelände war kein Feuer sichtbar. Daraufhin wurden die  Tore der Firma Thyssen und Lomsché gewaltsam geöffnet. Nachdem die Feuerwehr das Gelände der Firma Lomsché erreichte, wurde der Brand entdeckt. Es brannten die Reste der ehemalige Lagerhalle "Tabak" auf einer Fläche von ca. 200 m². Auf Grund der Größe und der Unzugänglichkeit wurden die Freiwilligen Feuerwehren Alten, Kochstedt, Mosigkau und Dessau-Süd nachalarmiert. Der Brand wurde mit 3 C-Rohren im Außenangriff von der Westseite sowie 1 C-Rohr im Innenangriff von der Ostseite bekämpft. Ein Innenangriff von der Westseite war auf Grund der Einsturzgefahr nicht mehr möglich. Durch zwei Trupps wurde der Brand im Dachbereich der Westseite über Steckleitern bekämpft. Durch die FF Alten wurde ein weiterer Innenangriff über die Südseite des Gebäudes gefahren. Der Brand war gegen 00:13 Uhr liquidiert und es wurde die Restablöschung durchgeführt. Nachdem der Brand gegen 01:57 Uhr vollständig liquidiert war, wurde eine Nachkontrolle mittels Wärmebildkamera durchgeführt. Die Löschwasserversorgung wurde über den Unterflurhydranten Hünefeldstraße über lange Wegestrecke durch die FF Alten, Kochstedt und Mosigkau sichergestellt. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. Insgesamt waren 10 Kameraden der Berufsfeuerwehr und 33 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

 

08.07.2013
18:55 Uhr
Entstehungsbrand in der Zimmerstraße

Am 08.07.2013 kam es gegen 18:55 Uhr in der Zimmerstraße zu einem Entstehungsbrand in einem leerstehenden Wohngebäude. Die Rauchentwicklung wurde durch eine Passantin bemerkt und der Einsatzleitstelle gemeldet. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Alten rückten zur Brandbekämpfung aus. Die Lageerkundung vor Ort ergab einen Entstehungsbrand im Erdgeschoß des bereits seit längerem unbewohnten Gebäudes. Der Brand wurde mit einem C-Strahlrohr bekämpft. Anschließend wurde das gesamte Objekt nach noch vorhandenen Brandstellen kontrolliert, ohne Feststellung. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie wichtig es ist, bereits bei einem begründeten Verdacht auf ein Schadensfeuer die Rettungsleitstelle zu informieren. Durch das rechtzeitige Eingreifen der Feuerwehr können größere Schäden sowie die Gefährdung von Menschen vermieden werden. 
 

02.07.2013
23:39 Uhr
Wohnungsbrand in der Heidestraße

Die Feuerwehr wurde am 02. Juli 2013 um 23:39 Uhr zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Nach Lageerkundung wurde festgestellt, dass es im Bereich des Balkons Heidestraße 283, Erdgeschoss links brennt. Die Löschmaßnahmen wurden von der Südseite des Wohnblockes mit einem C-Rohr über den Balkon eingeleitet. Anschließend wurde die Wohnung über den Balkon betreten. Hier wurden Restablöschungen durchgeführt. Weiterhin wurde eine Katze aus der Wohnung ins Freie verbracht und den Eigentümern übergeben. Nach Eintreffen der FF Süd wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Belüftung des Treppenraumes und zur Benachrichtigung aller Bewohner des Hauses eingesetzt. Die Bewohner der Erdgeschosswohnungen und der Wohnung im 1. Obergeschoss rechts haben das Haus selbstständig verlassen. Die Wohnung war stark verraucht, da die Tür einige Zeit offen gewesen sein muss. Die Wohnung ist durch das Brandereignis und die Rauchentwicklung unbewohnbar. Die zerborstene Balkontür wurde provisorisch durch die Feuerwehr verschlossen und anschließend wurde die Wohnung durch die Polizei versiegelt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 75000 Euro geschätzt. Um 01:40 Uhr war der Einsatz beendet.
 

20.06.2013
12:46 Uhr
Verkehrsunfall auf der BAB 9

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Unfallstelle standen 3 ineinander verkeilte PKW und ein LKW-Anhänger in Brand. Mehrere verletzte Personen befanden sich im Bereich der Unfallstelle, außerhalb von Fahrzeugen und wurden von Verkehrsteilnehmern betreut. Die BAB 9 war vollständig versperrt. Die brennenden Fahrzeuge wurden mit 2 Strahlrohren abgelöscht. Die 3 verletzten Personen wurden mit 2 RTW und einem Rettungshubschrauber in das SKD überstellt. In den ausgebrannten PKW wurden in einem 3 und in einem 1 verbrannte Personen festgestellt. Aus dem Tank eines LKW liefen Betriebsstoffe. Diese wurden mit Schüttmulden aufgenommen und in einem mobilen Tank zwischengelagert. Die Straße wurde in diesem Bereich mit Ölbindemittel abgestreut und ein Regenwassereinlauf abgedichtet. Bereits in den Kanal eingelaufene Betriebsstoffe wurden im Regenwassersammelbecken mit Ölbindewürfeln gebunden. Zur Versorgung der im Stau befindlichen Personen mit Trinkwasser wurde der Betreuungszug alarmiert und durch diesen Wasserflaschen im Stau verteilt. Nach Beendigung der Unfallaufnahme wurden die ausgebrannten PKW mit den verbrannten Personen in eine Halle des Abschleppunternehmens untergestellt und dort die Bergung der Leichen durch die Gerichtsmedizin unterstützt.

 

 

 

25.05.2013
01:52 Uhr
Laubenbrand

Es handelte sich um einen Laubenbrand in der Gartensparte BIOMEL. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte die Gartenlaube in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurden 2 C-Rohre eingesetzt. Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Die Laube hatte eine Grundfläche von ca. 4 X 6 m. Davon waren 4 X 2 m in massiver Bauweise ausgeführt. Im Garten wurden neben der Laube auch mehrere Gegenstände wie Bänke, Stühle und eine Hollywoodschaukel vom Brand zerstört. Der Gartenbesitzer wird durch die Polizei informiert. Die Brandursachenermittlung erfolgt am Sonnabend durch die Kriminalpolizei.

 

23.05.2013
08:40 Uhr
Brand eines LKW auf der BAB 9

Es handelte sich um den Brand eines mit Spanplatten beladenen LKW mit Anhänger. Die Zugmaschine brannte in voller Ausdehnung. Der Brand wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf den Anhänger (Kurzkuppel-Anhänger) verhindert werden. Durch die Wärmestrahlung des sich im Vollbrand befindlichen LKW wurde der Fahrbahnbelag auf dem Standstreifen beschädigt und die Lärmschutzwand brannte in voller Höhe und Breite entsprechend der Fahrzeuglänge. Durch die Polizei wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt.

 

23.05.2013
18:16 Uhr
Dachstuhlbrand in der Poststraße

Am Nachmittag 18:16 Uhr wurde ein Dachstuhlbrand in der Poststraße gemeldet. Es handelte sich hierbei um einen Entstehungsbrand im 2. Geschoss des Gebäudes. Es war unbewohnt und befand sich in der Sanierung. Durch das frühe Erkennen und Melden des Brandes konnte der Entstehungsbrand schnell und ohne große Schadenswirkung bekämpft werden.
 

21.05.2013
11:06 Uhr
Lukoer Straße

Es brannten ca. 15000 m² Ödland, der Brand wurde mit 2 C-Strahlrohren und 4 D-Strahlrohren liquidiert.

14:54 Uhr
Birkenallee

Es brannte ca. 200 m² Ödland, der Brand wurde mit 1 C-Strahlrohr und 4 Feuerpatschen liquidiert.

15:09 Uhr
Roßlauer Allee

Bei Ankunft der Feuerwehr war leichte Rauchentwicklung aus Fensteröffnungen im Obergeschoss ersichtlich. Der Brand befand sich im Kellergeschoss. Es wurden 2 Brandstellen unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr abgelöscht. Der Hauseingang wurde druckbelüftet.

 

   

17:05 Uhr
Lukoer Straße

Es brannte auf einer Fläche von ca. 8000 m² der Wald an 4 verschiedenen Brandstellen. Der Brand wurde mit 6 Feuerpatschen und 6 C-Strahlrohren liquidiert. Das TLF der Berufsfeuerwehr stellte im Pendelverkehr die Löschwasserversorgung sicher. Die FF Meinsdorf stellte die Löschwasserversorgung über einem Unterflurhydranten vom Stahlhandel sicher.

 

21:33 Uhr
Arlberger Straße

Brand einer Hauseingangstür in einem leerstehenden 2-geschossigen Mehrfamilienhaus Arlberger Straße mit teilweise ausgebautem Dachgeschoss. Das Gebäude hat 3 Haustüreingänge, wovon der rechte betroffen war. Der Brand wurde mit der Schnellangriffseinrichtung abgelöscht. Der Hauseingang wurde druckbelüftet und die leerstehenden Wohnungen kontrolliert. Der Hauseingang wurde provisorisch verschlossen. 

Zu allen Einsätzen wird die Brandursache durch die Polizei ermittelt.

 

 

12.05.2013
00:30 Uhr
Brand ehemaliges Gasgerätewerk

Die Feuerwehr wurde am 12.05.2013 gegen 0:30 zu einem Brand im ehemaligen Gasgerätewerk gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurden ein Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen. Nach der ersten Lageerkundung wurden zwei Brandherde festgestellt. Es brannte diverser Unrat im Objekt. Beide Brandherde befanden sich im Erdgeschoß.  Das Gebäude hat 3 Etagen und ist ca. 20x40 Meter. Die Brandbekämpfung wurde mittels 2 C-Rohren von außen vorgenommen. Zusätzlich musste ein C-Rohr im Innenangriff eingesetzt werden. Der Brand war nach ca. 1 Stunde gelöscht. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kochstedt vor Ort. Weiterhin waren 2 Streifenwagen der Polizei vor Ort. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt.  
  

   

09.05.2013
03:10 Uhr
Dachstuhlbrand Birkenallee

Die Feuerwehr wurde am 9. Mai gegen 3:10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in Roßlau in der Birkenallee alarmiert. Es handelte sich um einen Dachstuhlbrand auf einer geschätzten Fläche von ca. 600m². Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Feuerschein und schwarzer Rauch oberhalb der Dachfläche wahrgenommen. Unmittelbar nach Eintreffen der Feuerwehr kam es zur Durchzündung des Dachstuhls. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr komplett evakuiert. Zu Beginn waren 8 Trupps zur Menschenrettung im Einsatz. Mehrere Personen wurden durch den Rettungsdienst wegen des Verdachtes auf Rauchgasintoxikation behandelt. Vorsorglich wurden 2 Kinder zur Beobachtung ins Städtische Klinikum gebracht. Sie konnten nach kurzer Zeit wieder entlassen werden. Die Brandbekämpfung wurde mittels Drehleiter der FF Roßlau und dem Hubsteiger der Berufsfeuerwehr von außen durchgeführt. Zusätzlich wurde im Innenangriff mit 3 C-Rohren das Feuer bekämpft. Mit 2 weiteren C-Rohren wurde eine weitere Ausbreitung verhindert. Auch aufgrund der vorhandenen Brandwände konnte sich das Feuer nicht auf die angrenzenden Wohngebäude ausbreiten und somit weiterer Schaden verhindert werden. Insgesamt sind 29 Personen in 19 Wohnungen betroffen. Die Unterbringung der betroffenen Bewohner erfolgte teilweise in Eigenregie bei Verwandten oder in Hotels. Das Gebäude ist zurzeit unbewohnbar. Insgesamt waren 77 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Roßlau, Rodleben, Meinsdorf, Mühlstedt, Waldersee und Mildensee vor Ort. Weiterhin waren die Polizei mit bis zu 8 Einsatzkräften und die Seelsorge mit einer Einsatzkraft vor Ort.

     

03.05.2013
14:18 Uhr
Brand

In der ehemaligen Disco "Big" brannte im unteren Bereich Unrat. Die Eingangstür stand offen. Der Brand wurde mit einem Hohlstrahlrohr im Innenangriff bekämpft.
Zur besseren Orientierung des Angriffstrupp kam eine Überdruckbelüftung zum Einsatz. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und die Eingangstür nach Abschluss der Löscharbeiten zugeschraubt.

 

01.05.2013
13:26 Uhr
Brand

Am 01. Mai 2013 gegen 13:26 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Brand in Finkenweg 57 alarmiert. Bereits bei der Ausfahrt waren schwarze Rauchschwaden erkennbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten auf dem Grundstück überdachte Stellplätze mit 2 PKWs, angrenzende Abstell- und Lagerflächen sowie ein Gartengerätehaus in einer Gesamtlänge von ca. 35 m und einer Breite von ca. 3 bis 5 m. Die überdachten Stellplätze sowie Lager- und Abstellflächen einschließlich Gartengerätehaus waren in Holzbauweise errichtet. Die Brandbekämpfung erfolgte zeitweise mit 4 C-Rohren unter Atemschutzgeräten sowie einem Mittelschaumrohr.
Durch den Brand wurde das gesamte Nebengelass, einschließlich der 2 abgestellten PKWs zerstört, sowie die Garteneinfriedung an der Grundstücksgrenze (Wachholderbepflanzung) in Mitleidenschaft gezogen. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau sowie die Freiwillige Feuerwehr Süd mit insgesamt 17 Kameraden.
Während des Einsatzes erfolgte eine weitere Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenhaus in der Alexandrastraße. Dabei handelte es sich jedoch glücklicherweise  um eine Fehlalarmierung. Zu diesem Einsatz wurden die Freiwillige Feuerwehr Roßlau und Waldersee alarmiert. Im Einsatz waren insgesamt 16 Kameraden.

       

 

28.04.2013
18:00 Uhr
Brand im Hydrierwerk Rodleben

Am Sonntag gegen 18.00 Uhr kam es im Hydrierwerk Rodleben aus ungeklärter Ursache zu einem Brand an der Filtrieranlage der Aminanlage. In dieser Filtrieranlage werden  Nickelreste herausgefiltert und in einem Sammelbehälter aufgefangen. Die Nickelabfälle entzündeten sich in dem Sammelbehälter. Alle für den Produktionsprozess benötigten Medien und Stoffe wurden vom Bedienungspersonal unmittelbar nach Brandausbruch abgeschiebert, so dass kein weiterer Produktaustritt erfolgte. Der Brand verursachte erheblichen Schaden an der Filtrieranlage. Zur Brandbekämpfung wurden 4 C-Rohre, davon 1 C-Rohr im Innenangriff und die anderen Rohre zur Kühlung eingesetzt. Im Laufe des Einsatzes kam auch ein tragbarer Wasserwerfer zum Einsatz. Neben dem Angriffstrupp im Innenangriff kontrollierten zwei weitere Trupps unter Atemschutz angrenzende Bereiche der Produktionsanlage.
Der Brand konnte auf den Bereich der Filtrieranlage begrenzt werden, diese war in einem separaten Anbau untergebracht. Zur Kontrolle auf mögliche Glutnester mussten Teile des Daches aufgenommen werden. Die Anlage wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Alle Maßnahmen wurden mit der Werkfeuerwehr Rodleben abgestimmt. Eine Gefährdung für Anlieger bestand zu keinem Zeitpunkt.
Eingesetze Kräfte: Werkfeuerwehr Rodleben, die Freiwilligen Feuerwehren Rodleben, Brambach, Roßlau, Meinsdorf und Mühlstedt sowie die Berufsfeuerwehr. Insgesamt waren 75 Feuerwehrangehörige vor Ort.
Der Brandschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 90.000 Euro.

   

15.04.2013
15:40 Uhr
Waldbrand zwischen Roßlau und Streetz

Am 15.04.2013 gegen 15:40 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Waldbrand zwischen Roßlau und Streetz alarmiert. Zum Einsatz kamen weiterhin die Freiwilligen Feuerwehren Roßlau, Rodleben und Streetz mit einer Gesamtstärke von 31 Kameraden. Es brannte auf einer ca. 5000 m² unbepflanzten Waldfläche unterhalb einer 110 KV Freileitung sowie ca. 20 m² Reisigpolder auf einer Höhe von ca. 4 m. Der Reisigpolder musste mit einem Greifer auseinandergezogen und abgelöscht werden. Die Löschwasserversorgung erfolgte über Pendelverkehr zum einem Unterflurhydranten in Roßlau Streetzer Weg. Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurde im Anschluss um die Brandfläche durch Mitarbeiter der Forst ein Wundstreifen gepflügt.

 

12.04.2013
15:00 Uhr
Evakuierungsübung

Am 12.04.2013 wurde bei der Firma Oncotec und Firma IDT Biologika eine Evakuierungsübung durchgeführt. Alarmiert wurden die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Rodleben und Roßlau. Im weiteren Verlauf der Übung wurden die Freiwilligen Feuerwehren Dessau-Süd und Dessau-Kochstedt  nachalarmiert.
Bei der  Übung wurde ein Szenario zur Menschenrettung dargestellt. Weiterhin wurde das gesamte Gebäude evakuiert.
Ziel der Übung war die Durchführung der Evakuierung der Mitarbeiter der betreffenden Firmen, die Funktionsüberprüfung des eigenen Gefahrenmanagements am Standort, das Zusammenwirken der verantwortlichen Personen der Firma Oncotec mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr und das Zusammenwirken der Einsatzkräfte der einzelnen Feuerwehren.

 

07.04.2013
02:00 Uhr
Laubenbrand

Am 07.04.2013 gegen 02:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Laubenbrand in die Gartensparte Oberbreite alarmiert.
Bei Ankunft der Feuerwehr standen nicht mehr genutzte Abstell- und Werkstatträume auf einer leerstehenden Gartenparzelle in einer Fläche von ca. 300 m² in Vollbrand. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Alten, Süd und Waldersee nach allarmiert. Insgesamt waren 34 Kameraden im Einsatz. Als schwierig gestaltete sich die enge Zufahrt zum Grundstück sowie Löschwasserversorgung vom Hydranten Lindenstraße bis zum Brandobjekt von ca. 600 m. Durch den Brand wurden angrenzende Gebäude anderer Parzellen mit beschädigt.

 

       

 

27.03.2013
15:10 Uhr
Einsatz Verkehrsunfall BAB zwischen Dessau-Ost und Dessau-Süd in Richtung Nürnberg

Die Feuerwehr wurde am 27.03.13  um 15:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 9 (Kilometer 78,5) in Richtung Nürnberg alarmiert. Unmittelbar vor dem Erreichen der Kilometerangabe wurde an einem Unfallort gehalten. Hier standen mehrere PKW auf der linken Fahrspur. Zwischen zwei PKW hatte sich ein Unfall ereignet. Eine kurze Erkundung ergab, dass es sich nicht um die eigentliche Unfallstelle handelte. In ca. 800 m Entfernung befand sich dann der gemeldete Unfall. Die Unfallstelle wurde bereits durch eine Zivilstreife der Polizei abgesichert. Mehrere Unfallzeugen versorgten die zwei verletzten Personen im Fahrzeug.

Feuerwehr und Rettungsdienst trafen fast zeitgleich an der Unfallstelle ein. Während der Rettungsdienst die Versorgung der Verletzten übernahm, bereitete die Feuerwehr die technische Rettung vor. Nach Rücksprache mit dem Notarzt wurde entschieden, eine achsengerechte Rettung des Beifahrers vorzunehmen. Dazu musste das Dach des Fahrzeuges abgetrennt werden. Unter Einsatz eines Rettungsbrettes wurde der schwer verletzte Beifahrer aus dem Fahrzeug gehoben und an den Rettungsdienst übergeben. Die verletzte Fahrerin des Fahrzeuges konnte aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen. Der Unfall-PKW stand mit der Fahrerseite unmittelbar an der Leitplanke der linken Fahrspur. Die rechte vordere Fahrzeugseite war schwer beschädigt. Der Unfall wurde durch den Zusammenstoß mit einem LKW verursacht, wobei der Anhänger des LKW beschädigt wurde.

Eingesetzte Kräfte: Rüstzug BF Dessau- Roßlau, 2 RTW, 1 Notarzt

 

  

 

26.03.2013
16:00 Uhr
Dramatische Rettung aus dem Eis

Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil im Rehsumpf ein Angler durch die Eisschicht eingebrochen war. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte keine Feststellung gemacht werden. Erst nach Hinweisen durch die bereits vor Ort anwesende Polizei konnte in der Mitte des Rehsumpfs eine männliche 57-jährige Person ausgemacht werden. Durch Bekannte des Anglers wurde ihm bereits ein ca. 1 Meter langer Stock zugeworfen mit dessen Hilfe er sich noch ein wenig über Wasser halten konnte. Durch die Feuerwehr ist sofort eine Einsatzkraft im Überlebensanzug über die Eisfläche zur verunfallten Person geschickt worden. Dabei ist die Eisschicht immer weiter eingebrochen, sodass sich die Einsatzkraft sehr mühsam durch das Wasser und das Eis zum Verunfallten vorarbeiten musste. Parallel dazu haben sich zwei weitere Einsatzkräfte mit einem Schlauchboot zur verunfallten Person vorgearbeitet. Nach dem die Person erreicht wurde ist sie sofort ins Schlauchboot gezogen und ans Ufer verbracht worden. Hier stand der Rettungsdienst zur Übernahme bereit.
Insgesamt befand sich die Person vermutlich über 20 Minuten im Wasser. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die Person gerettet werden konnte.

 

 

 

05.03.2013
17:30 Uhr
Person in Notlage

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Junge bis zur Brust im Wasser und wurde von einem anderen Jungen, der auf einem umgestürzten Baum saß, an den Händen gehalten.
Ein Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr sprang mit Überlebensanzug ins Wasser und rettete den Jungen aus dem Teich.
Beim spielen auf dem Baumstamm war der Junge in den Teich abgerutscht. Die Eisdecke war ca. 2-3 cm dick.
Mit Unterkühlung wurde der Junge an den Rettungsdienst übergeben. Er hatte ca. 15-20 Minuten im kalten Wasser gestanden. Die Angehörigen des Jungen wurden durch den Einsatzleitdienst benachrichtigt.

 

18.02.2013
21:33
Laubenbrand

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte in Höhe Peterholzstraße ein deutlicher Feuerschein wahrgenommen werden. Eine konkrete Zufahrt zur Einsatzstelle konnte zu Beginn nicht ermittelt werden. Anwesende Passanten konnten die Feuerwehr nicht einweisen. Nachdem die Zufahrt ca. 100. Meter vor der Kirche gefunden wurde, sind am Eingangstor zwei Vorhängeschlösser mittels Bolzenschneider gewaltsam geöffnet worden.
Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Gartenlaube in Blockbohlenbauweise. Die Grundfläche der Laube betrug 4x3 Meter. Auf der Südseite der Laube befand sich eine überdachte Terrasse.
Das LF 20 der Berufsfeuerwehr ist entlang des Gartenweges bis auf Höhe des Brandobjektes vorgezogen worden. Die Gartenlaube stand zu diesem Zeitpunkt im Vollbrand und wurde mit 3 Hohlstrahlrohren abgelöscht. Dazu wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Süd im Außenangriff eingesetzt. Die Wasserversorgung ist von einem Hydranten aus der Heidestraße über ca. 200 Meter bis zur Einsatzstelle durch weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Süd aufgebaut worden. Die Freiwillige Feuerwehr Waldersee kam nicht zum Einsatz.
An dem Brandobjekt entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Die Einsatzstelle ist durch die Polizei zur Brandursachenermittlung beschlagnahmt worden.

 

       

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