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31.12.2014

Die Feuerwehr wurde am Silvestertag zu mehreren Einsätzen gerufen.

Am Vormittag wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der A9 zwischen Dessau-Süd und Dessau-Ost gerufen. Hier kam es zum Sachschaden an einem Fahrzeug.

In den Nachmittagsstunden kam es zu 2 Einsätzen mit dem Einsatzstichwort Wohnungsbrand, die sich jedoch nicht bestätigten. Hier kam es zu Rauchentwicklungen ohne Brandfolge.

Zu drei Einsätzen kam es nach Mitternacht durch einen Laubenbrand, durch brennende Mülltonnen und den Brand einer Knallkörperverpackung.
Bei dem Einsatz mit dem Stichwort Laubenbrand handelte es sich um einen Entstehungsbrand, der durch den Eigentümer selbst gelöscht werden konnte.

Weiterhin wurden in 2 Objekten der Stadt die Brandmeldeanlagen ausgelöst. Die Feuerwehr musste jedoch keine Löscharbeiten einleiten.
Ursache in einem Fall, war eine Hochzeitstorte, die mit Wunderkerzen bestückt war. Durch die Rauchentwicklung der Wunderkerzen wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Der Rettungsdienst wurde in 41 Fällen angefordert. Dies stellt ein normales Einsatzaufkommen dar. „Silvestertypische Einsätze“ waren nicht zu verzeichnen.
 

 

21.12.2014
22:13 Uhr
Dachstuhlbrand in der Magdeburger Straße 2

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer das Dach bereits auf einer Fläche von ca. 150 m² durchbrochen. In einer Wohnung im Obergeschoß war die Decke durchgebrannt. Aufgrund des starken Süd-West-Windes drohte das Feuer auf das rechts angrenzende Gebäude überzugreifen. Die Brandbekämpfung erfolgte über die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau und den Teleskopleiterkorb der Berufsfeuerwehr sowie über 4 Trupps unter Atemschutz im Innenangriff. Ein Trupp ging im Nachbargebäude zur Kontrolle und zur Verhinderung der Brandausbreitung vor. Die Löschwasserversorgung erfolgte über 2 Unterflurhydranten im Straßenbereich der Magdeburger Straße. Eine Gebäudezugangstür stand bei Eintreffen der Feuerwehr offen, die anderen Eingangstüren wurden durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet.
Eine Brandausbreitung konnte erfolgreich verhindert werden. Das gesamte Gebäude wurde auf eventuell anwesende Personen und weitere Brandstellen kontrolliert, keine Feststellungen. Im Bereich der Dachböden konnten mehrere Brandausbruchsstellen lokalisiert werden. Zur Restablöschung und Beseitigung von Glutnestern wurde Netzwasser eingesetzt. Nach einer abschließenden Kontrolle wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Eine nochmalige Nachkontrolle erfolgt am folgenden Tag gegen 07:00 Uhr durch die Berufsfeuerwehr. Es entstand ein Brandschaden von ca. 40.000 Euro.
An dem Einsatz beteiligt war die Freiwilligen Feuerwehr Meinsdorf mit 13 Kameraden, die Freiwilligen Feuerwehr Roßlau mit 20 Kameraden sowie die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau mit 9 Kameraden.
Kurz vor Beendigung dieses Einsatzes wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr zu einem weiteren Brand gerufen. In der Gartensparte Oberbreite sollte eine Laube brennen. Zur Unterstützung wurden durch die Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehr Alten und Kochstedt alarmiert. Die Lageerkundung ergab brennenden Unrat an der Rückseite einer Gartenlaube, der aber von Gartennachbarn bereits abgelöscht war. Durch die Feuerwehr erfolgte nur eine Nachkontrolle und Restablöschung. Das Feuer hatte glücklicherweise die Gartenlaube noch nicht beschädigt. Zur Brandursachenermittlung wurde die Polizei informiert.
Die Freiwilligen Feuerwehr Alten war mit 7 Kameraden und die Freiwilligen Feuerwehr Kochstedt mit 4 Kameraden an der Einsatzstelle. Von der Berufsfeuerwehr waren 3 Kameraden beteiligt.
 

 

19.12.2014
23:10 Uhr
Laubenbrand

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am 19.12.2014 um 23:10 Uhr zu einem Laubenbrand in die Meiereistraße zur Kleingartensparte „Sonneneck“ alarmiert. Gleichzeitig wurde die Freiwillige Feuerwehr Alten mit alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein großer Feuerschein zu sehen. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kochstedt und Mosigkau nachalarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr um 23:16 Uhr standen zwei Gartenlauben mit den dazugehörigen Anbauten in Vollbrand. Im Erstangriff wurden zwei C-Strahlrohre eingesetzt. Nachdem die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten sichergestellt war, wurde ein drittes C-Strahlrohr eingesetzt. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde der Angriffstrupp unter Pressluftatmer eingesetzt. Durch die FF Mosigkau wurde der Sicherungstrupp gestellt. Durch die FF Alten wurde ein viertes Strahlrohr durch einen Trupp unter Pressluftatmer zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nachdem der Sicherungstrupp zur weiteren Brandbekämpfung eingesetzt wurde, stellte die FF Kochstedt den Sicherungstrupp. Dieser wurde ebenfalls zur Brandbekämpfung und gleichzeitige Ablösung des Angriffstrupp eingesetzt. Nachdem der Brand gegen 00:13 Uhr liquidiert war, mussten die Gartenlauben auf Grund ihrer Bauweise teilweise eingerissen werden. Die Lauben aus je 25 m² Grundfläche bestanden aus Stein, die Dacheindeckung bestand aus Holz mit Dachpappe. Nachdem die Lauben eingerissen waren, wurde Netzwasser zur weiteren Brandbekämpfung eingesetzt. Eine abschließende Kontrolle des Brandobjektes wurde mittels Wärmebildkamera durchgeführt. Um 02:33 Uhr waren wieder alle Kräfte und Fahrzeuge einsatzbereit. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Gegen 05:00 Uhr wurde eine Nachkontrolle durchgeführt.

Im Einsatz waren:          
Einsatzleitwagen; Löschgruppenfahrzeug; Tanklöschfahrzeug; Hubrettungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr mit 10 Kameraden
Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Alten mit 5 Kameraden
Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kochstedt mit 6 Kameraden
Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mosigkau mit 8 Kameraden
 

 

18.12.2014
23:29 Uhr
Brand eines Adventsgesteck

Am 18.12.2014 gegen 23:29 Uhr wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Wohnungsbrand  im 4. Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus in Roßlau Prof.-Richard-Paulick-Ring 23 alarmiert. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau brannte ein Gesteck auf einem Holzcouchtisch im Wohnzimmer. Der Brand wurde mit einem C-Rohr unter Atemschutz abgelöscht. Die Bewohnerin hatte den Brand bereits bemerkt und die Wohnung verlassen. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben und in das Städtische Klinikum transportiert. Die Fenster der Wohnung wurden zur Querlüftung geöffnet sowie der Treppenraum maschinell belüftet.
Zum Einsatz  kamen die Freiwilligen Feuerwehren Roßlau, Meinsdorf und die Berufsfeuerwehr mit insgesamt 37 Kameraden.
 

 

30.11.2014
18:04 Uhr
Brand in einer Gaststätte in Roßlau

Am Sonntag den 30.11.2014 gegen 18:04 Uhr wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Brand in einer Gaststätte  in der Magdeburger Straße in Roßlau alarmiert. Vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der FFW Roßlau war der Brand bereits durch den Betreiber mittels eines Handpulverfeuerlöscher abgelöscht. Gebrannt hatte die Filteranlage einer Abluftanlage über den  Gaskochgeräten. Durch den Pulverlöscher und den Rußpartikeln war die gesamte Küche in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Feuerwehr erfolgte eine Querlüftung über öffenbare Fenster und Türen sowie eine Überprüfung mit der Wärmebildkamera. 
 

 

23.11.2014
22:00 Uhr
Brand in der Gartenanlage Magdeburger Straße

Am Abend kam es zu einem Brand in der Gartenanlage zwischen Magdeburger Str. und Bahnanlage. Es brannten eine Gartenlaube in voller Ausdehnung und eine Garage in einem Komplex von 3 Garagen in einem Abstand von ca. 20 m von der Laube. Der Brand wurde mit 4 Strahlrohren und Wasser und Schaum abgelöscht. Es waren die Berufsfeuerwehr, FF Roßlau und FF Meinsdorf im Einsatz.
 

 

02.11.2014
06:57 Uhr
Laubenbrand in Dessau Kochstedt

Am 02.11.14 gegen 06:57 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Laubenbrand alarmiert. Zum Einsatz kam neben der BF die FF Kochstedt. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Gartenlaube in Holzbauweise in der Gartensparte „Einigkeit“. Die Gartenparzelle machte einen verlassenen und ungenutzten Eindruck. Das Brandobjekt bestand aus 2 Räumen mit einem separaten Geräteschuppen. Zu den Innenräumen und zum Geräteschuppen gab es je eine Zugangstür. Beide standen beim Eintreffen der Feuerwehr offen. Eine Verbindungstür zwischen Laube und dem Schuppenbereich gab es nicht. Der 1. Raum der Laube war als Küche und Wohnraum eingerichtet, wogegen der 2. Raum als Schlafzimmer genutzt wurde. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte es ausschließlich im 2. Raum. Hier hatte das Feuer die Rückwand der Laube auf 1,5 m² bereits durchgebrannt und breitete sich innerhalb des Dachbereiches weiter aus. Das unmittelbar an der Rückwand stehende Doppelstockbett befand sich ebenfalls in Brand. Durch die hohen Temperaturen und die Rauchentwicklung waren im Innenraum viele Kunststoffteile geschmolzen und die gesamte Inneneinrichtung  vollständig verrußt. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte der an der Rückseite angrenzende Nachbar (Meldender) bereits die Brandbekämpfung mit einem Gartenschlauch von seinem Grundstück aus aufgenommen. Er konnte eine weitere Brandausbreitung verhindern. Durch die Feuerwehr wurde ein C-Rohr im Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen und der Brand auf der vorgefundenen Ankunftsfläche gelöscht. Die Brandbekämpfung wurde durch einen Lüfter zur Entrauchung unterstützt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

 

30.10.2014
20:40 Uhr
Brand in der Hauptstraße

Am 30.10.2014 um 20:40 Uhr wurde der Leitstelle Dessau-Roßlau ein Kellerbrand in der Hauptstraße im Ortsteil Roßlau gemeldet. Daraufhin wurden die Berufsfeuerwehr mit 2 Fahrzeugen und 8 Angehörigen, die FF Roßlau mit 7 Fahrzeugen und 22 Kameraden und die FF Meinsdorf mit 2 Fahrzeugen und 11 Kameraden alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr gegen 20:50 Uhr wurde festgestellt, dass es sich um einen Brand in einer Wohnung im Erdgeschoss handelte. Der Brandherd befand sich in der linken Wohnung in einem Raum auf der Hofseite. In diesem Raum lag der Müll ca. 80 cm hoch flächendeckend, in dem sich der Brandherd befand. Auf Grund des hohen Müllstandes in der Wohnung war die Suche nach der Brandstelle langwierig. Der Brand wurde dann mit 2 Rohren und 3 Frognails und drei Trupps zeitgleich unter PA gelöscht. Der Brand war gegen 22:36 Uhr liquidiert. Die Wohnung wurde mittels Druckbelüftung entraucht. Zur Beseitigung der Glutnester musste ein Teil des Mülls aus der Wohnung entfernt werden. Ein Teil der Fenster und Rollladen wurden zur Belüftung durch die Feuerwehr beschädigt. Gegen 02:51 Uhr war der Einsatz beendet. Der Schaden wird von der Feuerwehr in Höhe von 50.000 € eingeschätzt. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

 

29.10.2014
02:30 Uhr
Dachstuhlbrand in der Magdeburger Straße

Am 29.10.2014 wurde gegen 02:30 die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand des unbewohnten Mehrfamilienhauses Magdeburger Str. 12 und 12a alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer bereits die Dachhaut auf einer Fläche von ca. 80 m² durchbrochen. Aufgrund der Gesamtfläche wurde sofort eine weitere Drehleiter angefordert. Der erste Innenangriff durch das Treppenhaus Magdeburger Str. 12 musste wegen herabfallender Dachziegel abgebrochen werden. Über die DL der FF Roßlau wurde ein Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiteres Rohr kam vom Innenhof aus zum Einsatz. Im Verlauf der Brandbekämpfung wurden insgesamt 5 C-Rohre eingesetzt. Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude sowie die weitere Brandausbreitung innerhalb des Dachstuhles Magdeburger Str. 12a konnte verhindert werden. 4 Trupps führten die Brandbekämpfung unter Atemschutz durch. Das unbewohnte Gebäude Magdeburger Str. 10 wurde von innen auf Brandschaden kontrolliert, keine Feststellungen. Die Wasserversorgung erfolgte über 2 Unterflurhydranten in der Magdeburger Straße.
Da sich auf dem Dachboden Magdeburger Str. 12 Wäsche auf einer Wäscheleine befand, wurde das Gebäude nochmals auf eventuelle Bewohner kontrolliert. Es wurde jedoch keine weiteren Anzeichen einer Nutzung festgestellt.
Die Decke zischen dem Dachboden und den Wohnungen im 2. OG ist an mehreren Stellen durchgebrannt. Zur Restablöschung wurden weitere Dachflächen abgedeckt. Insgesamt sind ca. 150 m² Dach beschädigt. Nach einer abschließenden Kontrolle des gesamten Objektes auf Glutnester wurden die Eingangstüren Magdeburger Str. 10 und 12a verschlossen und der Bereich der Einsatzstelle durch die Polizei abgesperrt. Eine Nachkontrolle wurde für 07:30 Uhr angeordnet.
 

Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Der vorläufige Brandschaden wird auf 50 000 € geschätzt.
An der Einsatzstelle waren:
 

BF                - 3 Fahrzeuge und 9 Einsatzkräfte
FF Roßlau      - 6 Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte
FF Meinsdorf  - 2 Fahrzeuge und 9 Einsatzkräfte
FF Zerbst      - 2 Fahrzeuge und 4 Einsatzkräfte
Polizei           - 3 Fahrzeuge und 6 Einsatzkräfte 
 

12.10.2014
23:14 Uhr
Laubenbrand in der Scheplake

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Gartenlaube in der Straße Scheplake in voller Ausdehnung. Die Gartenlaube hatte eine Grundfläche von 5 mal 3 Meter und war in Blockbohlenbauweise errichtet.
Durch die Kräfte der Feuerwehr wurden zwei Hohlstrahlrohre und ein Schaumrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung ist über das Hydrantennetz sichergestellt worden. An der Gartenlaube entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Kräfte vor Ort:

Berufsfeuerwehr                  10
FF Waldersee                      11 

 

29.09.2014
10:21 Uhr
Verkehrsunfall Mannheimer Straße

In der Rettungsleitstelle wurde um 10.21 Uhr ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Mannheimer- Junkersstraße gemeldet. Nach Aussagen der Anrufer waren Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt. Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle bot sich folgendes Bild. Ein Kleintransporter stand ca. 60 Meter von der Kreuzung entfernt in der Mannheimer Straße auf der rechten Seite in Richtung Kreuzung. In diesem Kleintransporter saßen drei Personen. Im Kreuzungsbereich stand ein Gefahrgut LKW. Dieser hatte Heizöl geladen und war im Frontbereich stark beschädigt. Der Heizöltank war noch mit 1.500 Litern gefüllt. Der Tank war augenscheinlich unbeschädigt. Der Fahrer und die männliche Peron in der Mitte des Kleintransporters waren ansprechbar. Die Beifahrerin war nicht ansprechbar und hatte keine Vitalfunktionen. Bei der Beifahrerin ist durch Kräfte der Feuerwehr im Fahrzeug sofort mit der Reanimation begonnen worden. Der Fahrer konnte durch Kräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gehoben werden und wurde auf einer in unmittelbarer Nähe befindlichen Grünfläche abgelegt und erstversorgt. Der männlichen Person in der Mitte ist im Fahrzeug eine Halskrause angelegt worden und anschließend wurde die Rettung mit einem Rettungsbrett durchgeführt.  Die Beifahrerin wurde unter Reanimation ebenfalls über die Fahrerseite aus dem Fahrzeug gerettet. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Patienten auf die Rettungswagen verteilt und dort weiter versorgt. Der Fahrer des Gefahrgut LKW musste ebenfalls rettungsdienstlich versorgt werden. Drei Verletzte kamen ins Städtische Klinikum nach Dessau. Ein Patient wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Halle geflogen.
Die Beifahrerin ist im Städtischen Klinikum verstorben.
Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurde an beiden Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsstoffe mit 7,5 kg Bindemittel aufgenommen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. 

 

 

26.09.2014
13:36 Uhr
Wohnungsbrand Bergstraße 28b in Dessau-Kochstedt

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war von außen keine Feststellung zu machen. Die Anruferin stand vor dem Hauseingang und sagte aus, dass im Dachgeschoss ein Rauchmelder zu hören ist. Weitere Angaben konnte sie nicht machen. Die erste Lageerkundung der Feuerwehr bestätigte die Angaben der Anruferin. In der rechten Dachgeschosswohnung war ein Rauchmelder zu hören. Es war mittlerweile auch eine leicht Verrauchung des Treppenhauses zu verzeichnen. An der Wohnungstür waren schwarze Schleier zu erkennen und die Tür war etwas mehr als handwarm. Auf ein Klingeln und Klopfen wurde nicht reagiert. Auf Grund der Tatsache, dass sich mehrere Paar Schuhe vor der Wohnungstür befanden, wurde davon ausgegangen, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden können. Die Wohnungstür ist dann durch den Angriffstrupp unter Atemschutz durch eine mobile Rauchschürze gesichert und mit einer Ramme geöffnet worden. Der Angrifftrupp der Berufsfeuerwehr und der Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Kochstedt gingen gemeinsam zur Brandbekämpfung und Absuche der Wohnung vor. Personen wurden keine in der Wohnung vorgefunden. Der Brandherd war am Esstisch im Wohnzimmer und konnte schnell mit einem Hohlstrahlrohr abgelöscht werden. Da in der Wohnung alle Türen offen standen, war die gesamte Wohnung stark verqualmt und durch Ruß geschädigt. Durch die Feuerwehr ist die Wohnung stromlos geschalten und eine Zwangsbelüftung durchgeführt worden. Nach der Brandbekämpfung ist die Wohnungstür durch die Feuerwehr gesichert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben worden. Es entstand ein Brandschaden von ca. 20.000 Euro. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

Kräfte vor Ort:
Berufsfeuerwehr       12
FF Kochstedt            6
Polizei                      2
Rettungsdienst          2 

 

 

06.09.2014
15:36 Uhr
Waldbrand am Hinteren Loos

Am 06.09.2014 gegen 15:36 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Waldbrand am Hinteren Loos alarmiert. Bereits auf der Ausfahrt zum Einsatzort war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Daraufhin wurden die Freiwillige Feuerwehr Alten und die Freiwillige Feuerwehr Kochstedt alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte ein Holzstapel von der Größe ca. 3 x 8 x 1 m³ in voller Ausdehnung. Es wurden zur Brandbekämpfung des Holzstapels ein C-Strahlrohr mit Netzwasser sowie ein Schwerschaumrohr eingesetzt. Zum Schutz der umliegenden Bäume, welche bereits durch die Wärmestrahlung Branderscheinungen aufwiesen, wurde ein weiteres C-Strahlrohr eingesetzt. Nachdem der Holzstapelbrand liquidiert war, wurde eine abschließende Kontrolle durchgeführt. Um 17:00 Uhr war der Einsatz beendet. Der Schaden wird von der Feuerwehr auf eine Höhe von 2000 € eingeschätzt. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
Insgesamt waren am Einsatz 3 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr mit 8 Kameraden und 2 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr mit 9 Kameraden eingesetzt.
 

  

 

28.08.2014
19:00 Uhr
Wohnungsbrand in der Turmstraße

Bei der Ankunft konnte eine starke Rauchentwicklung in der 3 Etage wahrgenommen werden. Es handelte sich um einen Wohnungsbrand in der Turmstraße. Bei der ersten Lageerkundung konnte festgestellt werden, dass sich die Mieterin mit Ihren 3 Kinder aus der Wohnung retten konnte. Sie erklärte, dass der Brand in der Küche ausgebrochen ist, vermutlich durch den Geschirrspüler. Ein Löschversuch Ihrerseits scheiterte, so dass Sie sofort die Feuerwehr gerufen hat. Die Mieterin vermisste noch Ihre 2 Katzen die sich noch in der Wohnung befinden sollten. Da die Lage sehr unübersichtlich war, wurde der Löscheinsatz über den Hausflur mit einem Trupp unter PA vorgenommen, und zeitgleich über den Teleskopmast. Der Angriffstrupp konnte den Brandherd schnell lokalisieren (Küche) und löschen. Durch die starke Rauchentwicklung wurde eine Zwangsbelüftung mittels Lüfter vorgenommen. Durch den A-Trupp konnten die beiden Katzen schnell gefunden werden, so dass Sie noch lebend gerettet werden konnten. Die Mieterin kommt bis zur Klärung der Brandursache durch die K-Polizei bei Ihrem Freund mit Ihren Kindern unter. Die Wohnung wurde von der Feuerwehr versiegelt. Der Schlüssel wurde an die Polizei übergeben.

Schaden: ca. 20.000 Euro
Vor Ort: Polizei
            BF-            10 Kollegen               
            FF-Süd       10 Kameraden
            FF- Roßlau    3 Kameraden

 

  

 

15.08.2014
20:05 Uhr
Brand im Bereich des Rosenhofes

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am 15.08.2014 um 20:05 Uhr zu einem Brand im Bereich des Rosenhofes alarmiert. Daraufhin fuhr der Löschzug mit dem Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Hubrettungsfahrzeug und 10 Kameraden zum Einsatzort. Da mehrere Anrufer sich in der Leitstelle meldeten, dass eventuell auch eine Industriehalle auf dem Gelände des Waggonbaus brennen könnte, wurden die FF Waldersee mit den Löschgruppenfahrzeugen LF 20 und LF 10 mit 10 Kameraden und die FF Roßlau mit der Drehleiter und dem Löschgruppenfahrzeug mit 11 Kameraden nachalarmiert.
Bei Ankunft der Feuerwehr brannte eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Diese 25 m² große Laube bestand aus Holzbauweise mit einer Wellasbesteindeckung. Die Brandbekämpfung wurde mit 1 C-Strahlrohr begonnen. Die anliegende 25 m² große Laube wurde durch ein C-Strahlrohr vor der Wärmeeinstrahlung geschützt. Die erste Laube brannte vollständig nieder. An der zweiten Laube entstand ein Brandschaden. Bei den Gartengrundstücken handelte es sich um nicht mehr genutzte Gärten. Der gesamte Bereich ist seit Jahren nicht mehr als Garten genutzt worden. Die noch vorhandenen Gartenlauben sind alle leerstehend.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. Ein Eigentümer der Gartenlauben konnte nicht ermittelt werden. Um 21:20 Uhr war der Einsatz beendet. Durch die Feuerwehr wurde ein Schaden in Höhe von 2000 € eingeschätzt.
  

  

 

14.08.2014
18:44 Uhr
Garagenbrand in der Hauptstraße Roßlau

Am Donnerstag dem 14.08.2014, gegen 18:44 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Garagenbrand in die Roßlauer Hauptstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau konnte der Pkw Ford Fiesta mit einer Feuerwehrleine an der Anhängerkupplung noch aus der brennenden Garage herausgezogen werden. Die Garage (ca. 6 m x 4 m) brannte vollständig aus und die angrenzende überdachte Terrasse wurde in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der mit Profilblechen verkleideten Holzwandkonstruktion gestaltete sich die Brandbekämpfung kräfte- und zeitaufwendig. Der Brand wurde unter Atemschutz mit zwei C-Rohren abgelöscht. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
 

  

 

  

08.08.2014
11:17 Uhr
Laubenbrand im Fasanenweg

Am 08.08.2014 wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau gegen 11:17 Uhr zu einem Laubenbrand in den Fasanenweg im Stadtteil Alten alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte ein Nebengebäude im hinteren Teil des Grundstückes. Zur Brandbekämpfung ging der Angriffstrupp mit einem C-Rohr unter Atemschutz zum Innenangriff vor. Ein Übergreifen des Feuers auf  das Nachbargrundstück und auf den Dachboden konnte verhindert werden. Zur Restablöschung und Kontrolle mussten ca. 3 m² Dachziegel aufgenommen werden. Das Gebäude hat eine Größe von rund 9 X 5,5 m und wurde als Werkstatt und Garage  genutzt. Ein in der Garage abgestellter PKW wurde durch die Hitze und den Brandrauch stark beschädigt. Der Eigentümer wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle in das Städtische Klinikum eingeliefert. Die Brandursachenermittlung wird durch die Kriminalpolizei  durchgeführt.
 

  

 

26.07.2014
04:00 Uhr
Vermisste Personen im Klärwerk

Einsatzübung vom 26. Juli 2014; Beginn 04:00 Uhr „Vermisste Personen im Klärwerk“

Durch die Feuerwehren der Stadt Dessau-Roßlau wurde am 26.07.2014 ab 04.00 Uhr eine Einsatzübung durchgeführt. Ziel der Übung war es, das Zusammenwirken der Kräfte der Feuerwehr zu üben. Es wurde auch erstmals in einem größeren Umfang der Digitalfunk an einer Einsatzstelle genutzt.
Durch den Diensthabenden im Klärwerk an der Elbe wurde gemeldet, dass einige Mitarbeiter nicht mehr zu erreichen sind. Durch die Rettungsleitstelle sind die Kräfte der Berufsfeuerwehr zum Einsatzort geschickt worden. Vor Ort wurde festgestellt, dass insgesamt vier Personen in unterschiedlichen Bereichen vermisst werden. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich im unkontrollierten Austritt von Ammoniak. Durch den Einsatzleiter sind weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren nachalarmiert worden um die Personen zu suchen und zu retten. Zusätzlich ist durch die Einsatzkräfte der Ammoniakaustritt zu stoppen und ein Wasserschleier zur Niederschlagung der Ammoniakwolke aufzubauen.

Die Einsatzstelle ist in vier Abschnitte aufgeteilt worden:

1. Abschnitt: Menschenrettung vom Faulturm
Hier wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Die Menschenrettung, 2 Personen, ist achsengerecht über ein Schrägseil durchgeführt worden. Dazu war eine umfangreiche und komplizierte Rettung durch die Höhenretter erforderlich. 

2. Abschnitt: Menschenrettung Klärschlammtrocknung
In diesem Bereich wurde die zuerst eingetroffene Freiwillige Feuerwehr Kühnau eingesetzt. In dem Gebäude der Klärschlammtrocknung war eine Person vermisst. Das Gebäude konnte auf Grund des in unmittelbarer Nähe austretenden Ammoniaks nur unter Atemschutz betreten werden. Die vermisste Person befand sich auf der obersten Plattform in dem Gebäude und musste über eine Krankentrage vom der obersten Plattform aus den Gebäude gerettet werden.

3. Abschnitt: Regenwasserrückhaltebecken
Das Regenwasserrückhaltebecken im südlichen Bereich der Kläranlage war ca. 1 Meter hoch mit Wasser gefüllt. Im Bereich des Beckens wurde ebenfalls eine Person vermisst. Durch die Freiwilligen Feuerwehren Waldersee und Mosigkau ist das Schlauchboot in das Regenwasserrückhaltebecken eingesetzt worden. Dies erfolgte über die Schräge mit Sicherungsseilen. Auch alle Einsatzkräfte die hier zum Einsatz kamen, mussten gegen Absturz gesichert werden. Nachdem das Schlauchboot im Regenwasserrückhaltebecken eingesetzt war, konnte das Becken auch mit dem Schlauchboot befahren werden und mit Suchstangen nach der vermissten Person gesucht werden. Nach 20 Minuten Suche ist die Person in einem anderen Bereich des Klärwerkes gefunden worden und die Suche wurde abgebrochen.

4. Abschnitt: Ammoniakwolke
Zur Niederschlagung der Ammoniakwolke ist ein Wassernebel zwischen dem Bereich der Klärschlammtrocknung und dem Eingang zum Verwaltungsgebäude aufgebaut worden. Der Ammoniakaustritt ist durch Kräfte der FF Süd unter Chemiekalienschutzanzug unterbrochen worden. Dazu mussten drei offene Behälter wieder verschlossen werden. Da diese Maßnahme ca. 30 Minuten in Anspruch nahm, ist der Aufbau des Wassernebels durchzuführen worden. Die Wasserversorgung im Bereich des Klärwerkes ist dafür nicht ausreichend (Übungsannahme), das benötigte Wasser ist aus der Elbe über eine lange Wegstrecke zur Einsatzstelle befördert und dann über Hydroschilde der Wassernebel erzeugt worden. Zur Dekontamination der eingesetzten Trupps hat die Freiwillige Feuerwehr Kochstedt eine Notdekontamination aufgebaut.

Eingesetzte Kräfte:
· Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau        10 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Kühnau          5 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Waldersee      12 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Meinsdorf      10 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Süd             9 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Kochstedt       3 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Mosigkau        5 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Sollnitz        7 Einsatzkräfte
· Freiwillige Feuerwehr Rodleben       20 Einsatzkräfte

Gesamt: 81 Einsatzkräfte

Bei der Auswertung ist durch die Einsatzleitung die gute Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte gelobt worden. Die Einsatzaufgaben wurden so wie in der Übungskonzeption angedacht umgesetzt. Sehr positiv zu bemerken ist, dass mehrere Bürger aus dem Bereich Ziebigk zur Einsatzstelle gekommen sind, teilweise noch im Schlafanzug, weil sie die Hilferufe gehört haben.
 

 

24.07.2014
05:27 Uhr
Kellerbrand im Pappelgrund

Die Feuerwehr wurde am 24.07.2014 5:27 Uhr zu einem Kellerbrand im Pappelgrund alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Treppenraum Pappelgrund 42 voll verqualmt. Zu Einsatzbeginn wurde durch einen Trupp Lüftungsmaßnahmen im Treppenraum eingeleitet. Ein weiterer Trupp ging im Kellerbereich zur Lokalisierung des Schadensbereiches vor. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht. In den Häusern Pappelgrund 40 und 41 kam es ebenfalls zu Verrauchungen. Hier mussten ebenfalls Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Berufsfeuerwehr war mit 10 Einsatzkräften vor Ort.
 

 

22.07.2014
05.35 Uhr
Brand eines Minibaggers

Die Berufsfeuerwehr wurde zu einem Brand eines Minibaggers in den Kastanienhof alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Minibagger in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit einem Hohlstrahlrohr durch den Angriffstrupp abgelöscht. Es handelte sich um einen Bagger der auf dem Sportplatz der Sekundarschule Zoberberg abgestellt war. An dem Bagger entstand ein Schaden von ca. 20.000 Euro.

  

21.07.2014

Die Feuerwehren der Stadt Dessau-Roßlau wurden am Montag bis 20:00 Uhr zu mehreren Einsätzen angefordert. Gegen 15:35 Uhr wurden die FF Roßlau, die FF Rodleben und die Berufsfeuerwehr zu einem Waldbrand an der Stadtgrenze im Bereich Rietzmeck alarmiert. Gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehren aus Steutz, Bias und Steckby aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurden ca. 1500 m² brennender Waldboden abgelöscht. Insgesamt waren 50 Kameraden im Einsatz. Der einsetzende Starkregen unterstützte die Löscharbeiten. Der Einsatz war 17:45 Uhr beendet. Für die FF Rodleben ging es gleich im Brambacher Weg weiter. Dort stand die Straße bis zu 20 cm unter Wasser. Ein Kanaldeckel war aus seiner Einfassung herausgespült. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und nach dem Ablaufen des Wassers der Kanaldeckel wieder eingesetzt. Ein weiterer Einsatz führte die Berufsfeuerwehr zu einem ausgelösten Crash-Sensor. Infolge eines leichten Auffahrunfalls hatte der Sensor einen Unfall gemeldet und die Rettungsleitstelle alarmiert. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten aber glücklicherweise nicht eingreifen.
Gegen 19:30 Uhr brannte im Bereich Waldersee eine Eiche. Ursache war vermutlich Blitzschlag. Die FF Waldersee rückte mit 11 Kameraden zur Brandbekämpfung aus.
 

19.07.2014 - 21.07.2014

Durch die Feuerwehr der Stadt Dessau-Roßlau sind am Wochenende insgesamt 21 Einsätze gefahren worden. Die Einsätze teilen sich auf 11 Brandeinsätze und 10 Hilfeleistungen auf. Ein Brandeinsatz war heute morgen um 03:10 Uhr im Pappelgrund. Hier brannte es in einem Kellerverschlag. Dieser Brand wurde durch den Angriffstrupp im Innenangriff abgelöscht. Zusätzlich wurde das verqualmte Treppenhaus kontrolliert und belüftet. Personen kamen nicht zu Schaden. Hier kam nur die Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Weiterhin waren am Wochenende 9 Flächenbrände im Stadtgebiet zu verzeichnen. Diese Brände hatten unterschiedliche Ausmaße. Die Größen bewegten sich von 200 m² bis über 1.000 m². Bei den Hilfeleistungen wurde unter anderem ein Moped im Bereich des Muldewehrs aus dem Wasser gezogen und der Polizei übergeben.
 

12.07.2014
Die Berufsfeuerwehr wurde am Samstag zu zwei Verkehrsunfällen zwischen 20:00 und 21:00 Uhr alarmiert.

1.
Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Randstraße Alten und Große Schaftrift zwischen einem PKW und einer Radfahrerin. Dabei kam die Radfahrerin ums Leben. Seitens der Berufsfeuerwehr wurden unterstützende Maßnahmen für den Rettungsdienst und die kurzzeitiger Betreuung von anwesenden Personen durchgeführt.
2.
Verkehrsunfall im Bereich Alte Landebahn - Höhe THW. Dabei kam ein PKW von der Fahrbahn ab und kam seitlich zum liegen. Der Fahrer des Pkws konnte sich selbst befreien und wurde später mit dem Rettungsdienst ins Klinikum gebracht. Seitens der Feuerwehr wurden vorbereitende Maßnahmen zur Bergung des Unfallfahrzeuges durchgeführt.

 

08.07.2014
04:35 Uhr
Brand im Griechischen Restaurant „Nikopolis“ am Luchplatz 15

Die Feuerwehr wurde zu einem Brand im Griechischen Restaurant „Nikopolis“ am Luchplatz 15 im Stadtteil Roßlau alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine starke Rauchentwicklung aus drei angekippten Fenstern festgestellt. Die Glastür zur Terrasse musste durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Die Eingangstür zum Restaurant war nicht verschlossen und konnte ohne Probleme durch den Angriffstrupp der Feuerwehr Roßlau geöffnet werden. Eine erste Lageerkundung im Inneren des Restaurants ergab, dass im Bereich rechts vor dem Tresen Flammen zu sehen waren. Das gesamte Restaurant war stark verqualmt, sodass der Angriffstrupp große Schwierigkeiten hatte weiter ins Innere vorzudringen. Durch den Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr ist in der Folge im hinteren Bereich ein zweiter Zugang über ein Fenster geschaffen worden. Dazu wurde mit der Feuerwehraxt die Scheibe eingeschlagen. Durch diesen zweiten Zugang und einer dann eingerichteten Überdruckbelüftung konnten die Rauchgase soweit verdrängt werden, dass sich die Angriffstrupps am Boden von zwei Seiten dem Brandherd nähern konnten. Die Brandbekämpfung erfolgte im Innenangriff über zwei Hohlstrahlrohre. Auf Grund der schwierigen Verhältnisse wurde für beide Angriffstrupps an den Zugangstüren jeweils ein Rettungstrupp bereitgestellt.
Durch Kräfte der Feuerwehr ist im Terrassenbereich eine zweite Außentür gewaltsam geöffnet wurden. Ebenfalls wurde ein Vorhängeschloss an einer Kette zur Sicherung des Zuganges von der Rückseite durch die Feuerwehr mit einem Bolzenschneider zerstört.  Während dieser Maßnahmen wurde durch Kräfte der Polizei die Evakuierung der über dem Restaurant liegenden Wohnungen durchgeführt. Eine akute Gefährdung bestand nicht. Diese Maßnahme diente der Sicherheit der Bewohner. Nach der ersten Brandbekämpfung ist der gesamte Bereich des Restaurants von der Feuerwehr kontrolliert worden. Personen wurde keine vorgefunden.  Da alle Türen im Inneren des Restaurants offen standen kam es in allen Bereichen zu erheblichen Schäden durch die Brandgase und durch die enorme Hitzeentwicklung. Im hinteren Lagerraum wurde eine zweite Brandstelle gefunden. Diese ist aber durch einen unter der Wärmeeinwirkung geplatzten Waschmaschinenschlauch von selbst erloschen. 
Gegen 05.00 Uhr konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen. In diesem Bereich kam es zu keinen Schäden. Im eigentlichen Restaurant ist der Besucherbereich zur Hälfte ausgebrannt. Der übrige Besucherbereich ist durch die Rauchgase und Wärmeeinwirkung sehr stark beschädigt. Der Küchenbereich und die Lagerräume sind durch die Rauchgase und Wärmeeinwirkung zerstört worden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von ca. 200.000 Euro.

Kräfte an der Einsatzstelle:

Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau       9 Kameraden
Freiwillige Feuerwehr Roßlau            21 Kameraden
Freiwillige Feuerwehr Meinsdorf        9 Kameraden
Polizei                                          4
 

 

03.07.2014
15:30 Uhr
Brand in der Wasserstadt

Am Donnerstag, den 3. Juli 2014 gegen 15:30 wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einer nicht mehr genutzten, vermüllten Garage (u. a. mit Autoreifen, Mobiliar, Papier, Textilien) in einen Garagenkomplex in der Wasserstadt alarmiert. Bei dem Garagenkomplex handelt es sich um ein massives Gebäude mit insgesamt 42 Einzelgaragen. Bei Ankunft der Feuerwehr war die Garage nicht verschlossen und stand im Vollbrand. Durch die nicht raumabschließende Abtrennung zu den angrenzenden Garagen mussten diese aufgrund austretender Rauchschwaden teilweise gewaltsam geöffnet und kontrolliert werden. Der Brand wurde mit zwei C-Rohren abgelöscht. Die Brandbekämpfung erfolgte teileweise unter Atemschutz.
Zur Brandbekämpfung wurde gleichzeitig die Freiwillige Feuerwehr Waldersee alarmiert, welche jedoch aufgrund der Lage nicht mehr zum Einsatz kam.

 

30.06.2014
13:05 Uhr
Brand in der TSR Recycling GmbH & Co. KG Hünefeldstraße

Am 30.06.2014 gegen 13:05 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand der TSR Recycling GmbH & Co. KG Dessau Hünefeldstraße 3 c alarmiert. Beim Brandobjekt handelte es sich um eine Freilagerfläche von ca. 30 m x 25 m x 5 m von Schrott mit brennbaren Materialien (Autowrackteile mit Bereifung, Elektroteile usw.). Zur Brandbekämpfung wurden 2 C-Strahlrohre, 1 Schwerschaumrohr, ein tragbarer Monitor und ein Hydroschild eingesetzt. Die Löschwasserversorgung erfolgte über 2 Unterflurhydranten auf der Hünefeldstraße. Dabei erfolgte eine kurzfristige Vollsperrung der Hünefeldstraße durch die Polizei. Die Vollsperrung wurde nach Aufbau der Löschwasserversorgung dann auf eine halbseitige Sperrung im Bereich der Einfahrt zum Unternehmen umgewandelt. Die vom Brand betroffene Schrottlagerfläche wurde durch einen Bagger Stück für Stück auseinander gezogen und abgelöscht. Durch die in der Lagerfläche vorhandenen brennbaren Kunststoffe kam es zu einer erheblicher Rauchentwicklung in Richtung  Ziebigk und Nord. Es wurden die Radiosender SAW und MDR informiert mit der Bitte um Durchsagen Fenster und Türen in den entsprechenden Bereichen geschlossen zuhalten. Die Brandbekämpfung erwies sich durch die Lagerung an sich sowie der Verschmelzungen von Metallteilen schwierig. Der Brand war gegen ca.17:00 Uhr abgelöscht und der Einsatz gegen 18:15 Uhr beendet. Ursache und Schadenshöhe konnten noch nicht ermittelt werden.
Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren Alten, Kochstedt, Mosigkau, Süd, Waldersee sowie die Berufsfeuerwehr mit insgesamt 51 Kameraden.
 

 

 

09.06.2014
18:51 Uhr
Brand Waldstraße Roßlau

Die Feuerwehr wurde am 09.06.2014 gegen 18:51 Uhr zu einem Balkonbrand in der 4. Etage im Altenpflegeheim Elbe-Fläming in der Waldstraße in Roßlau alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr hat sich das Einsatzstichwort bestätigt. Die Brandbekämpfung wurde über die Drehleiter der FF Roßlau mit einem C-Strahlrohr von außen durchgeführt. Ein weiterer Trupp ging mit einem C-Strahlrohr im Innenangriff vor. Ein Übergreifen der Flammen auf das Zimmer konnte verhindert werden. In dem betreffenden Zimmer war im Moment der Brandentstehung kein Bewohner anwesend. Nach Einsatz eines Lüfters konnten alle Etagen wieder freigegeben werden. Die Bewohner konnten wieder in ihre Zimmer. Das vom Brand betroffene und das darüberliegende Zimmer sind nach dem Brandereignis, durch die starke Verrußung, unbewohnbar. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der FF Roßlau und der Freiwilligen Feuerwehr Meinsdorf vor Ort.
 

 

 

04.06.2014
14:35 Uhr
Brand in der Industriestraße

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am 04.06.2014 um 14:35 Uhr zu einem Brand einer Industriegarage in der Industriestraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt des Löschzuges (Einsatzleitwagen; Löschgruppenfahrzeug; Tanklöschfahrzeug; Hubrettungsbühne mit 12 Angehörigen der Feuerwehr) war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Daraufhin wurden sofort die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen mit 7 Kameraden sowie die Freiwillige Feuerwehr Alten mit dem Löschgruppenfahrzeug und 3 Kameraden nachalarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte es im mittleren Bereich eines Großgaragenkomplexes, der Garagenkomplex hatte eine Größe von ca. 300 m². Das dritte Tor der Garage war bereits vollständig durch das Feuer zerstört. Es wurde sofort mit einem C-Strahlrohr mit der Brandbekämpfung unter Umluftunabhängigen Atemschutz begonnen. Ein zweites C-Strahlrohr wurde am vierten Tor zur Brandbekämpfung eingesetzt. Mittels des Hochdrucklöschgeräts wurde eine weitere Brandausbreitung über dem Dachstuhl verhindert. Um 15:06 Uhr war der Brand liquidiert. Nachdem die Firma der benachbarten Garagen das Tor öffnete, wurde diese mittels Wärmebildkamera abgesucht. In diesem Bereich befanden sich keine weiteren Glutnester. Die vollständig verrauchten Garagen wurden mittels Lüfter belüftet. Da die Dachkonstruktion aus Holz war, wurde über Steckleiterteile und mittels Wärmebildkamera die Restablöschung unter umluftunabhängigen Atemschutz durchgeführt. Nach einer abschließenden Kontrolle mittels Wärmebildkamera wurde der Einsatz um 15:53 Uhr beendet. Durch die Feuerwehr wurde ein Schaden in Höhe von 20.000 € eingeschätzt. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
 

 

 

04.06.2014
03:40 Uhr
Verkehrsunfall an der Mulde

Am 04.06.2014 wurde um 03:40 Uhr die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall an der Mulde im Bereich der Ludwigshafener Straße Einmündung Askanische Straße alarmiert. Daraufhin fuhren der Einsatzleitwagen, das Löschgruppenfahrzeug, der Rüstwagen und der Rettungstransportwagen mit 11 Angehörigen der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle im Bereich der Tiergartenbrücke wurde der Einsatzleitdienst von der Polizei kurz eingewiesen. Demnach hat der Fahrer eines PKW Seat auf der Flucht vor der Polizei sein Fahrzeug in die Mulde gesteuert. Er konnte das Fahrzeug verlassen und wurde festgenommen. Durch den Rettungsdienst wurde er mit Unterkühlung in das SKD eingeliefert. Das Auto war ca. 7 m vom Ufer vollständig unter Wasser. Nach Rücksprache mit der Polizei und dem Fahrer konnte davon ausgegangen werden, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befinden. Zur Unterstützung der Bergung wurden die Taucher vom Wasserrettungszug angefordert, welche mit 3 Angehörigen an der Einsatzstelle erschienen. Eine Unterstützung durch ein Boot war nicht notwendig. Es traten nur geringste Mengen Öl oder Betriebsstoffe aus. Durch die Taucher wurde ein Seil an der hinteren Abschleppöse des Fahrzeuges angebracht und das Fahrzeug anschließend mit dem Spill des Rüstwagens an das Ufer gezogen. Die weiteren Maßnahmen leitet die Polizei ein. Um 06:10 Uhr war die Berufsfeuerwehr wieder einsatzbereit.
 

 

 

31.05.2014
16:50 Uhr
Waldbrand

Am Samstag den 31. Mai 2014 gegen 16:50 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Waldbrand in die Lukoer Straße Richtung Luko alarmiert. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau brannte auf dem Grundstück der ehemaligen russischen Garnison Unrat, wie Gummi- und Autoteile, auf einer Fläche von ca. 100 m² in einer leerstehenden eingeschossigen massiven Halle. Der Brand wurde mit 2 C-Rohren abgelöscht. Zum Einsatz wurden die Freiwilligen Feuerwehr Roßlau und Meinsdorf sowie der Berufsfeuerwehr  mit insgesamt 37 Kameraden alarmiert. Die Landstraße zwischen Roßlau und Luko musste während des Einsatzes an der Einsatzstelle gesperrt werden.

 

29.05.2014
23:52 Uhr
Turnhallenbrand

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Alten wurden am 29.05.2014 um 23.52 Uhr zu einem Brand in einer ungenutzten Turnhalle in die Straße Am Plattenwerk alarmiert. Am Einsatzort wurde durch die Einsatzkräfte festgestellt, dass in einer ungenutzten Turnhalle Unrat und alte Ausrüstungsgegenstände brannten. Der Brand wurde durch einen Trupp unter Atemschutz im Innenangriff bekämpft. Die Turnhalle wurde durch einen Überdruckbelüftung zwangsbelüftet um die Rauchgase zu verdrängen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. Am Einsatzort waren die Berufsfeuerwehr mit 9 Einsatzkräften und die Freiwillige Feuerwehr Alten mit 6 Einsatzkräften.

 

28.05.2014
06:44 Uhr
Verkehrsunfall B 184

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau und die Freiwilligen Feuerwehren Rodleben und Roßlau wurden am 28.05.2014 um 06:44 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Dieser Unfall ereignete sich auf der B 184 in Richtung Zerbst. Es war ein Pkw KIA JOICE aus ungeklärter Ursache frontal gegen einen Baum gefahren. Bei Ankunft der Feuerwehr um 06:59 Uhr wurde der im Beinbereich eingeklemmte Fahrer bereits durch den RTW versorgt. Durch die Feuerwehr wurde das Fahrzeug sowie die Einsatzstelle sofort gesichert. Nachdem der Notarzt die Erstversorgung beendet hatte, konnte der Fahrer 07:24 Uhr aus dem Fahrzeug befreit werden. Dafür wurden mittels hydraulischen Rettungsgeräten die hintere Tür und die B-Säule entfernt. Anschließend wurde der Fahrer über die Heckklappe befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Fahrbahn und der Radweg gereinigt und anschließend die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Um 08:30 Uhr waren alle Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzbereit.

 

 

21.05.2014
01:40 Uhr
PKW-Brand Landstraße

Um 01:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf der Landstraße zwischen Streetz und Natho alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW in voller Ausdehnung. Kurz vor Ende der Löscharbeiten wurde eine Person auf dem Fahrersitz im PKW festgestellt. Für diese kam jede Hilfe zu spät. Die Person verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. Das Umfeld wurde mittels Wärmebildkamera und Handscheinwerfern nach weiteren Personen abgesucht, es wurde keine weiteren Personen gefunden. Die Polizei nahm in Zusammenarbeit mit der Dekra die Untersuchungen der Unfallursache auf. Die verunfallte Person konnte noch nicht identifiziert werden. Um 06:09 Uhr waren wieder alle eingesetzten Fahrzeuge einsatzbereit.
 

 

16.05.2014
20:57 Uhr
Brand Brauereistraße

Durch die Leitstelle wurde das HLF um 20:57 Uhr in die alte Brauerei (Brauereistr.) mit dem Alarmstichwort "es brennt Unrat" alarmiert. Durch das HLF wurde auf der Fahrt zur Einsatzstelle eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Einsatzgebietes festgestellt. Das HLF forderte über Funk sowohl das Tanklöschfahrzeug als auch den Einsatzleitdienst nach. Bei Ankunft des HLF wurde unmittelbar an der Fassade zwischen dem alten Brauereigebäude und dem später errichteten Pförtner- und Bürogebäude (Verwaltungsgebäude) ein brennender Sperrmüllhaufen festgestellt.  Die abgestellten Altmöbel brannten in voller Ausdehnung. Ein Fenster des Verwaltungsgebäudes war durch die Hitzeeinwirkung zerstört und der Fensterrahmen stand ebenfalls in Flammen. Durch die Feuerwehr wurden 2 C-Hohlstrahlrohre vorgenommen und der Brand liquidiert. Bei dem Brandmaterial handelte es sich um eine Couchgarnitur mit Sessel, Büromöbel, sonstige Kleinmöbel und ein Bettgestell. Der Sperrmüll war unmittelbar vor dem Brand durch die Firma Car PointDessau für eine Entsorgung am Montag herausgestellt worden. Entdeckt wurde der Brand durch einen Mitarbeiter eines Wachschutzes. Um das Innere des Verwaltungsgebäudes kontrollieren zu können, wurde der Hausmeister alarmiert. Eine Überprüfung des Objektes ergab eine starke Verrauchung der einzelnen Räume. Da das Gebäude ein Massivbau im entleerten Zustand war, gab es keine Brandausbreitung innerhalb des Objektes. An der Klinkerfassade der Brauerei entstanden Verrußungen, ein Werbeplakat wurde zerstört, ein weiteres beschädigt. Die Feuerwehr geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.  Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 
Um 22:02 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit.
Einsatz BF ELW 1:1, Löschfahrzeug 1:5, Tanklöschfahrzeug 1:0

 

01.04.2014
23:52 Uhr
Laubenbrand

Am 01. April 2014 gegen 23:52 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Laubenbrand in der Kleingartensparte Flora alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr brannten auf einer Front der Laube die Außenwandholzverkleidung sowie Teile des Dachkastens. Weiterhin brannten 2 örtlich entfernte Abstell- bzw. Unterstellräume. Die Brände wurden mit 2 C-Rohren unter Atemschutz abgelöscht. Bei der Brandbekämpfung wurde die Berufsfeuerwehr durch die Kameraden der FFW Alten unterstützt.

 

 

02.04.2014
04:41 Uhr
Brandmeldeanlage

Des Weiteren wurde die Berufsfeuerwehr am 02.April 2014 gegen 04:41 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb in der Daheimstraße alarmiert. Die Vor Ortkontrolle ergab eine Fehlalarmierung.

 

28.03.2014
12:50 Uhr
ausgelaufene Flüssigkeit

Gegen 12:50 Uhr wurde in der Ortslage Roßlau im Straßenbereich ausgelaufene Flüssigkeit festgestellt. Die Verunreinigung befand sich am linken Straßenrand nur in Linkskurven. Der Verlauf war die Kreuzung Triftweg/Magdeburger Str. - Magdeburger Str. - Dessauer Str. - Waldstraße - Mühlenbuschweg - Mühlenreihe - Wiesenstraße - Hauptstraße Richtung Coswig. Die Kameraden der FF Roßlau wurden bei der Beseitigung durch die Berufsfeuerwehr und die FF Meinsdorf unterstützt. Insgesamt wurde an 6 Stellen der Straßenrand eingestreut und die ausgelaufene Flüssigkeit aufgenommen. An 4 Stellen kam die Kehrmaschine der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Durch den Feuerwehreinsatz kam es zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. 24 Kameraden der Feuerwehren waren im Einsatz. Um 15:52 Uhr waren alle Feuerwehrfahrzeuge wieder in den Gerätehäusern einsatzbereit.

 

28.03.2014
15:59 Uhr
Personensuche

Bereits 15:59 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Es wurde die Berufsfeuerwehr und die FF Waldersee zur Personensuche in der Elbe im Bereich Kornhaus gerufen. Die Wasserschutzpolizei sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen beteiligten sich ebenfalls an der Suche. Die Person konnte schließlich ca. 800 m hinter der Schiffsanlegestelle in der Elbe gefunden werden. Sie wurde aufgrund von Unterkühlung vor Ort durch Rettungssanitäter der Feuerwehr mit Unterstützung durch die Polizei notversorgt und mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Klinikum Dessau eingewiesen. Dieser Einsatz war gegen 17:30 Uhr für die Einsatzkräfte der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren bei diesem Einsatz 23 Kameraden der Feuerwehr an der Einsatzstelle.

 

19.02.2014
23:28 Uhr
Dachstuhlbrand Südstraße 3-5, Roßlau

Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges, leerstehendes Gebäude in der Südstraße 3 – 5 in Roßlau. Das Objekt ist von allen Versorgungsmedien getrennt. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte der Feuerwehr Roßlau wurde in der Mitte des östlichen Dachbereiches ein Feuerschein festgestellt. Eine erste Lageerkundung ergab, dass alle Zugangstüren zum Objekt nicht verschlossen waren bzw. die südliche Eingangstür offen stand. Die Brandbekämpfung wurde mit einem Hohlstrahlrohr im Innenangriff und mit einem Hohlstrahlrohr über die Drehleiter im Außenangriff vorgetragen. Zeitweise waren drei Atemschutztrupps im Einsatz. Die Wasserversorgung wurde über Hydranten in der Südstraße sichergestellt. Zur besseren Entrauchung des Objektes wurde eine Überdruckbelüftung aufgebaut. Die Sicherungstrupps stellte die Feuerwehr Meinsdorf. Nach der Brandbekämpfung wurde im inneren die Deckenverkleidung entfernt um alle Glutnester abzulöschen. An dem Objekt entstand ein Schachschaden von ca. 5000 Euro. Die Feuerwehr Roßlau führte gegen 02.00 Uhr eine Nachkontrolle durch. Dabei wurden keine Feststellungen gemacht. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Kräfte der Feuerwehr:
Berufsfeuerwehr                9
FF Roßlau                        25
FF Meinsdorf                    12

 

15.02.2014
22:33 Uhr
Dachstuhlbrand Tornauer Straße

15.02.2014
23:13 Uhr
Barackenbrand Mannheimer Straße

Am 15.02.2014 gegen 22:33 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr  zu einem Dachstuhlbrand in die Tornauer Straße 34 alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Beim Brandobjekt handelte es sich um ein leer stehendes dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit nicht ausgebautem Dachraum. Der Brand wurde mit 2 C-Rohren über die Feuerwehrdrehleiter und Innenangriff abgelöscht. Zum Einsatz kamen die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd mit insgesamt 15 Kameraden. Noch während der Brandbekämpfung erfolgte eine weitere Alarmierung zu einem Barackenbrand in der Mannheimer Straße gegen 23:13 Uhr. Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen aus zwei Baracken Flamen. Bei den Baracken handelte es sich um 2 zweigeschossige leerstehende Gebäude mit einer Grundfläche von jeweils ca. 500 m². Bei einer Baracke brannten 2 verschiedene Räume, wobei das gesamte Gebäude verqualmt war. Bei der zweiten Baracke schlugen an mehreren Stellen  Flamen aus dem Dach. Es musste eine aufwendige Löschwasserversorgung über Unterflurhydranten von der Straße Am Junkerswerk und von der Weststraße aufgebaut werden. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Holzskelettbauweise mit Trockenbauverkleidungen sehr aufwendig. Es wurden bis zu 7 Strahlrohre eingesetzt. Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren Dessau-Süd, Waldersee, Alten, Kochstedt, Mosigkau und Roßlau sowie die Berufsfeuerwehr mit insgesamt 59 Kameraden. Die Mannheimer Straße musste während der Brandbekämpfung durch die Polizei voll gesperrt werden. Da die Gebäude im Wesentlichen beräumt und für den Abriss vorgesehen waren, konnte keine Schadenssumme ermittelt werden.
 

 

 

03.02.2014
16:15 Uhr
Verkehrsunfall Königendorfer Straße

Am 03.02.2014 ereignete sich gegen 16:15 Uhr auf der Königendorfer Straße in Richtung Quellendorf ein Verkehrsunfall. Ein PKW Nissan kam in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Fahrzeug mehrere Meter auf den angrenzenden Acker geschleudert und der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des Fahrzeuginsassen feststellen. Die Person wurde durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen. Anschließend unterstützte die Feuerwehr die Unfallaufnahme durch die Polizei und den Abtransport des Fahrzeuges durch ausleuchten der Einsatzstelle. Der Rüstzug der Berufsfeuerwehr wurde durch 3 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dessau-Kochstedt unterstützt. Die Königendorfer Straße war während des Einsatzes komplett gesperrt.

 

13.01.2014
00:40 Uhr
Brand Bootshaus Kleine Mückenberge

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten zwei Lauben im Abstand von ca. 80 m in voller Ausdehnung. Beide Lauben waren auf Stelzen gebaut und hatten eine Größe von 10 mal 3 Metern. An einem in fünf Meter Entfernung stehenden Wohnwagen entstand durch die Wärmestrahlung Sachschaden. Insgesamt wurden aus den zwei betroffenen Lauben und dem Wohnwagen 6 Propangasflaschen in unterschiedlicher Größe durch die Feuerwehr geborgen und gekühlt. Zur Brandbekämpfung sind drei Hohlstrahlrohre eingesetzt worden. An den Lauben entstand Totalschaden. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
 

 

11.01.14
10:59 Uhr
Wohnungsbrand in die Große Schaftrift

Am 11.01.2014 10:59 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Große Schaftrift alarmiert. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein Einfamilienhaus. Als die Eigentümer nach einem Einkauf ihr Haus betreten wollten, stellten Sie eine starke Verrauchung des Flures fest. Vom Brand betroffen war das Wohnzimmer, hier entstand ein Totalschaden. Die Räume im Erdgeschoss wurden durch Brandrauch, der sich durch offene Türen ausbreiten konnte, stark in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt entstand ein hoher Sachschaden. 11:13 Uhr war das Feuer gelöscht. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Alten kam nicht mehr zum Einsatz.

 

11.01.14
04:15 Uhr
Brand in der Kleingartensparte

Bereits gegen 04:15 Uhr kam es zum Brand eines Geräteschuppens in der Kleingartensparte Reichsbahn Dessau Süd e.V.. Der Holzschuppen mit den Abmessungen 3x3 m brannte vollständig ab. Auf derselben Gartenparzelle hatte bereits am 07.01.2014 die Gartenlaube gebrannt. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus. Neben der Berufsfeuerwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Süd alarmiert.

 

01.01.2014
01.54 Uhr
Brand in der Rabestraße

Um 01.54 Uhr wurde in der Rettungsleitstelle der Brand des Möbelhauses Koch in der Rabestraße 10 gemeldet. Auf Grund der Vielzahl der Anrufer wurde bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass es sich um ein größeres Brandereignis handeln muss. Die Rettungsleitstelle alarmierte bereits in der ersten Alarmaufnahme neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Süd und Waldersee. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr erreichte um 02:03 Uhr die Rabestraße. Die Rabestraße wurde von der Zerbster Straße aus angefahren. Ab der Einmündung Flössergasse war die Straße so stark verqualmt, dass die Fußwege rechts und links nicht mehr zu erkennen waren. Vorsichtig sind die ersten Löschfahrzeuge langsam an die Einsatzstelle herangefahren und haben einen Standort auf der östlichen Seite gewählt. Dieser Bereich war noch Rauchfrei. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um eine ehemalige Kaufhalle. Diese wurde zu einem Möbelhaus umgebaut und im nördlichen Bereich befinden sich weitere verschiedene Dienstleister. Das Objekt hat eine Größe von 60 mal 50 Metern und besteht im Grundgerüst aus Betonplatten. Der Dach- und Außenbereich wurde teilweise umgebaut und mit Holz- und Wellblechplatten verkleidet. Eine erste Lageerkundung ergab, dass der westliche und nördliche Bereich des Dachstuhles in voller Ausdehnung brannten. Auf der südlichen und östlichen Seite drang aus dem gesamten Dachbereich dunkler Qualm. Das Objekt war rundum verschlossen. Nach diesen ersten Informationen wurde für den Südabschnitt der Stadt Dessau-Roßlau und die Freiwillige Feuerwehr Roßlau Vollalarm ausgelöst. Die Brandbekämpfung wurde mit 8 C-Rohren und einem Wendestrahlrohr von außen vorgetragen. Die Wasserversorgung ist über die Hydranten sichergestellt worden. Dazu wurde insgesamt 4 Hydranten zwischen der Flössergasse, der Rabestraße und der Reinickestraße aufgebaut. Um 03:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle und es wurde mit der Restablöschung begonnen. Dazu wurden große Teile der Dacheindeckung entfernt um an die Dachbalken und die darin befindlichen Glutnester zu kommen. Um den Innenbereich zu kontrollieren war es erforderlich auf der Ost-, West- und Nordseite die Zugangstüren gewaltsam zu öffnen. Die Kontrolle des Objektes im Innenbereich ergab, dass der Verkaufsraum der Möbelausstellung stark verqualmt war und bereits an einigen Stellen Wasser durch die Decke drang. Auf den Ausstellungsstücken hatte sich bereit eine leichte Rußschicht gebildet. Im Frisör- und Kosmetiksalon auf der Nordseite entstand durch das Einstürzen der Decke und das Löschwasser Totalschaden. In den Lagerräumen auf der Ostseite entstand ebenfalls Totalschaden. Der Schaden am Gebäude und der Einrichtung wird durch die Feuerwehr auf 1.200.000 Euro geschätzt. Insgesamt waren 81 Einsatzkräfte im Einsatz. Diese setzten sich zusammen aus der Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Feuerwehren Süd, Waldersee, Mildensee, Alten, Mosigkau und Roßlau. Auf Grund der Wetterlage und der erheblichen Mengen an Löschwasser war es im Verlauf des Einsatzes erforderlich die Einsatzstelle mit Splitt abzustreuen, da das Löschwasser auf dem kalten Boden gefroren ist. Während des Einsatzes wurde die Einsatzstelle von 6 Angehörigen der Polizei abgesichert. Nach der Beendigung der Restablöschung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

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