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29.12.2015
13:00 Uhr
Verkehrsunfall Antoinettenstraße

Beim rechts abbiegen von der Roßlauer Allee in die Antoinettenstraße stürzte ein LKW mit 25 Tonnen Biomasse für eine Biogasanlage um. Das Fahrzeug kam auf der linken Seite zu liegen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt, konnte noch aus eigener Kraft das Fahrerhaus über die rechte Tür verlassen. Der Rettungsdienst hat den Fahrer zur weiteren Abklärung ins SKD eingeliefert. Weiterer Personenschaden ist nicht entstanden. Durch die Feuerwehr wurde zuerst das auslaufende Hydrauliköl mit eine Auffangwanne aufgefangen um eine weitere Ausbreitung auf der Fahrbahn zu verhindern. Zusätzlich kamen hier drei Sack Bindemittel zu Einsatz. Insgesamt wurde so ca. 40 Liter Hydrauliköl aufgefangen. Die Ladung des LKW verteilte sich auf die beiden Fahrspuren stadteinwärts. Nachdem weitere Kräfte an der Einsatzstelle waren, ist die äußerste linke Spur zuerst von der Biomasse befreit wurden, um bis zur Bergung des LKW diese Spur weiter für den Verkehr nutzen zu können. Nach dem Eintreffen eines Radladers und eines leeren LKW wurde der betroffene Straßenabschnitt inklusive der Fußwege voll gesperrt. Die Biomasse wurde in den bereitstehenden LKW verladen. Im Anschluss ist durch die Bergungsfirma der LKW mit einem Kran wieder aufgerichtet worden.  Nach dem Aufrichten wurde festgestellt, dass auch der Dieseltank ein Leck hat. Dies wurde erst nach dem Aufrichten festgestellt, da bis dahin der LKW auf den Leck lag und kein Diesel ausgetreten ist. Vor dem Abschleppen ist durch die Feuerwehr der Tank leergepumpt worden. Nach dem Abschleppen des LKW ist der gesamte Straßenabschnitt mit einem Hochdrucklöschgerät von den letzten Resten der Biomasse befreit worden und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Im Einsatz waren:
BF                    12 Einsatzkräfte
FF Waldersee     11 Einsatzkräfte

 

 

 

22.11.2015
14:20 Uhr
Verkehrsunfall auf der BAB9

Die Feuerwehr wurde am 22.11.2015 gegen 14:20 Uhr zu einem Unfall auf der BAB9 in Höhe Abfahrt Dessau-Süd alarmiert.
Bei Anfahrt der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es zwischen den Autobahnanschlussstellen Dessau-Ost und Dessau-Süd in Fahrtrichtung München zu mehreren Auffahrunfällen gekommen ist.
Das vermeintlich größte Schadensereignis befand sich kurz vor der Abfahrt Dessau-Süd. Hier kam es zu mehreren Auffahrunfällen innerhalb eines kurzen Streckenabschnittes mit bis zu 16 Fahrzeugen.
Im gesamten Einsatzverlauf wurden 16 Personen rettungsdienstlich betreut, die zur weiteren Behandlung in die Krankenhäuser nach Dessau und Bitterfeld gebracht wurden. Weitere Personen wurden vor Ort betreut. 
Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Ein Großteil der Fahrzeuge war jedoch nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach Schätzung der Feuerwehr betraf dies ca. 20 bis 25 PKW im gesamten Streckenabschnitt zwischen Dessau-Ost und Dessau-Süd.
Die Feuerwehr war mit 3 Einsatzfahrzeugen und 9 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit bis zu 8 Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort. 


22.11.2015
10:00 Uhr
Verkehrsunfall auf der B184

Am Sonntag gegen 10:00 wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen dem Lingenauer Dreieck (B184) und dem Ort Lingenau alarmiert. Es kam zu einem Verkehrsunfall zwischen 3 beteiligten Fahrzeugen. Es gab 4 verletzte Personen, welche ins Städtische Klinikum gebracht wurden.
Durch die Feuerwehr wurde die medizinische Erstversorgung mit sichergestellt und zum Abschluss des Einsatzes die Unfallstelle gereinigt bzw. beräumt.
Die Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 9 Einsatzkräften im Einsatz.
Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungstransportwagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt 8 Einsatzkräften im Einsatz.

 

04.11.2015
16:35 Uhr
Verdacht auf Wohnungsbrand in der Kavalierstraße

Gegen 16:35 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz mit Verdacht auf Wohnungsbrand in der Kavalierstraße alarmiert. Durch Auslösen eines Rauchmelders wurde ein Nachbar auf das Ereignis aufmerksam und konnte die Mieterin aus der betreffenden Wohnung retten. Aufgrund des sofortigen Handeln des Nachbarn konnte weiterer Schaden in der Wohnung verhindert werden. 
Die Feuerwehr führte Lüftungsmaßnahmen in der Wohnung durch. Weitere Einsatztätigkeiten waren nicht notwendig. Die Mieterin konnte in der Wohnung verbleiben.
Alarmiert wurden insgesamt 23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Dessau-Süd und der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau. 

 

02.10.2015
23:09 Uhr
Laubenbrand

Am 02.10.2015 gegen 23:09 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Laubenbrand in der Gartensparte KGV Frühlingslust e. V. in der Scheplake alarmiert. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr brannte ein Unterstand (2 x 7 m) für Kleingartenmaterialien, wie Schubkarren, Grill usw. der Gartensparte. Der Brand wurde mit einem C-Rohr abgelöscht. Der Zugang erfolgte mittels 2 Steckleiterteile über das verschlossene Tor. Der Unterstand war dreiseitig offen mit einer Holzwandverkleidung und einem Wellasbestdach.Die darunter abgestellten Geräte und Materialen sowie der Unterstand wurden durch den Brand zerstört. Durch den Brand wurden weiterhin am angrenzenden Garten die Hecke und ein Gewächshaus beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 2000 € geschätzt.

 

02.10.2015
07:39 Uhr
Wohnungsbrand in die Tornauer Straße

Am 02.10.2015 um 07:39 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Wohnungsbrand in die Tornauer Straße alarmiert. Auf Grund des Notrufens wurde gleichzeitig die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd mit alarmiert. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr mit 12 Kameraden um 07:45 Uhr an der Einsatzstelle eintraf, wurde festgestellt, dass es sich um einen Wohnungsbrand im Erdgeschoss handelt. Die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd war mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen mit 9 Kameraden im Einsatz. Bei Ankunft der Feuerwehr befanden sich die Hausbewohner bereits auf dem Hof. Aus der Wohnung im Erdgeschoss war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Bewohner informierten die Feuerwehr darüber, dass sich in dieser Wohnung noch eine Person befinden muss. Durch die Feuerwehr wurde an der Wohnungstür die Rauchschürze angebracht und die Wohnung gewaltsam geöffnet. Durch den Angriffstrupp wurde anschließend unter PA mit der Brandbekämpfung begonnen. Zeitgleich erfolgte die Personensuche. Der Mieter wurde gegen 07:54 Uhr in dem Badezimmer verletzt vorgefunden und gerettet. Er hatte Verletzungen am Arm und Rauchgase eingeatmet. Herr XXX wurde an den Rettungsdient übergeben. Während der Restablöschung erschien die Lebenskameradin am Einsatzort. Auf Grund ihrer Schwangerschaft und eines bevorstehenden Kreislaufkollaps wurde diese ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben. Beide Personen wurden zur weiteren Behandlung in das SKD transportiert.
Vom Brand betroffen waren das gesamte Wohnzimmer, die gesamte Schlafstube sowie zwei Stühle in der Küche. Aufgrund des Brandes ist die Wohnung unbewohnbar. Die anderen Wohnungen im Haus haben keinen Schaden genommen. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

  

 

25.09.2015
21:46 Uhr
Garagenbrand

Es handelte sich um den Brand in einer ungenutzten, leerstehenden Garage im ehemaligen Kasernengelände. In der Garage brannte ein Reifenstapel auf einer Fläche von ca. 10 m².Beim Eintreffen der BF brannte der Reifenstapel komplett und der Holzbalken über dem Tor sowie das Tor auf der geöffneten Innenseite. Der Brand wurde mit zwei Trupps unter PA und einem C-Rohr abgelöscht. Am Einsatzort waren die FF Roßlau und die Berufsfeuerwehr mit 23 Einsatzkräften.
 

 

30.08.2015
20:50 Uhr
Verkehrsunfall auf der Autobahn A9

Am 30.08.2015 gegen 20:50 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Dessau-Ost und Dessau-Süd in Fahrtrichtung München alarmiert. Bei dem Einsatz handelte es sich um einen Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen und insgesamt 5 verletzten Personen. Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften im Einsatz. Weiterhin waren 5 Rettungswagen und 3 Notarzteinsatzfahrzeuge im Einsatz.
 

 

26.08.2015
04:11 Uhr
Garagenbrand in der Hallemeyerstraße

Am 26.08.2015 um 04:11 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Garagenbrand alarmiert. Daraufhin fuhr das Löschgruppenfahrzeug mit 6 Kameraden zum Einsatzort Hallmeyerstraße. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um eine Reihengarage in Betonbauweise.  Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr stand die Garage im Vollbrand. Das Tor zur Garage war geschlossen. In der Garage stand ein nicht zugelassener PKW Nissan Almera sowie mehrere Fahrräder. Ein Trupp ging unter Preßluftatmer zum  Innenangriff vor. Der Brand wurde mit einem C-Strahlrohr abgelöscht. Die angrenzende Garagen wurden während der Brandbekämpfung kontrolliert. Es wurden keine Feststellungen gemacht. Der Schaden wird von der Feuerwehr in Höhe von 5000 € eingeschätzt. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

 

  

01.08.2015
08:30 Uhr
Übung der Feuerwehren

Am Samstag, 01.08.2015, führten die Feuerwehren der Stadt Dessau-Roßlau in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr ihre jährliche gemeinsame Übung durch. Das Übungsszenario: In einem Waldstück der Oranienbaumer Heide nahe dem Ortsteil Sollnitz findet ein Zeltlager statt. Es kommt zu einer Verpuffung im Küchenzelt in deren Folge es mehrere Verletzte gibt und sich ein Waldbrand entwickelt. Für die Einsatzkräfte galt es die Verletzen, die Rauchgasvergiftungen und zum Teil starke Verbrennungen davontrugen, aufzufinden, zu versorgen und aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Nach diesen Erstmaßnahmen wurden die vermeintlichen Verletzen an den ebenfalls alarmierten Fachdienst Sanität übergeben. Die Kräfte des DRK bauten in der Folge einen Behandlungspatz auf um die Patienten entsprechend medizinisch zu versorgen. Das Übungskonzept sah es darüber hinaus vor, dass sich der Waldbrand in östlicher Richtung auf einer Fläche von ca. 40.000 m² ausbreitet. Daher wurde eine stabile Wasserversorgung über Schlauchleitungen aufgebaut. Als Wasserentnahmestelle diente ein See westlich der L135 (Ortsdurchfahrt Sollnitz). Von dort aus wurde das Wasser mit Hilfe mehrerer Verstärkerpumpen bis zu dem in Flammen stehenden Waldstück gefördert. Die Brandbekämpfung wurde mit insgesamt 15 Strahlrohre vorgenommen. Darüber hinaus galt es einige Bäume zu fällen. Denn diese drohten konzeptgemäß wegen der starken Brandbeanspruchung umzustürzen und die Rückwege der Feuerwehren zu blockieren.
An der Übung waren insgesamt 76 Einsatzkräfte der folgenden Feuerwehren beteiligt:


Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau
FF Alten
FF Kochstedt
FF Kühnau
FF Meinsdorf
FF Mildensee
FF Mosigkau
FF Sollnitz
FF Süd
FF Streetz/Natho
FF Waldersee

 

Der Fachdienst Sanität des DRK war mit 15 Einsatzkräften vor Ort.

Das Einsatz- bzw. Übungsziel wurde erreicht: Alle Verletzten wurden gerettet und der medizinischen Versorgung zugeführt, der Waldbrand gelöscht.

 

 

22.07.2015
13:31 Uhr
Verkehrsunfall mit einem Gefahrgut LKW

Am 22.07.2015 gegen 13:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW mit Gefahrgut und auslaufender Flüssigkeit auf der Bundesstraße 187 zwischen Roßlau und Coswig alarmiert. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde die Bundesstraße zuerst durch die Feuerwehr voll gesperrt und während des weiteren Einsatzverlaufes wurde der Verkehr durch die Polizei halbseitig an der Einsatzstelle vorbei geführt.  Beim dem LKW handelte es sich um einen Spediteur mit Frachtgut, zum Teil mit Gefahrengut. Der LKW stand ca. 2 m parallel zur Straße auf dem abgesenkten Seitenstreifen.  Es wurden keine Personen verletzt. Bei dem Gefahrgut handelte es sich hauptsächlich um Plastekanister mit Reinigungsmittel. Bei der Beräumung der Ladefläche wurde ein beschädigter 30 Liter Plastekanister mit Desinfektionsmittelreiniger festgestellt und gesichert. Davon waren ca. 10 Liter ausgelaufen. Teilmengen der auslaufenden Flüssigkeiten wurden unterhalb der Ladefläche aufgefangen. Nach Sicherung vom defekten Plastekanister wurde das Frachtgut wieder auf den LKW verladen. Vor Ort waren Mitarbeiter vom  Umweltamt angefordert. Nach Ihren Aussagen bestand keine Gefahr für die Umwelt. Nach Beendigung des Einsatzes zur Gefahrenabwehr bezüglich des Gefahrgutaustrittes wurde die Bundesstraße beidseitig wieder frei gegeben. Der Abtransport des verunfallten LKWs erfolgt durch den Spediteur. Zum Einsatz kamen zwei Beamte der Polizei, die Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit 4 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften sowie die Berufsfeuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften.

 

  

 

16.07.2015
09:39 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 9

Die Feuerwehr Dessau-Roßlau wurde um 09:39 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 9 in Höhe der Abfahrt Dessau-Süd alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit insgesamt 4 LKW und einem Kleintransporter handelte. Durch den Einsatzleiter wurden sofort die Freiwilligen Feuerwehren Dessau Süd und Waldersee nachalarmiert. Zusätzlich wurden 2 weitere RTW, ein Rettungshubschrauber und 2 Notärzte angefordert. Bei der ersten Lageerkundung wurde festgestellt dass mehrere verletzte Personen sich im Bereich der BAB 9 aufhielten und ein LKW Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt war. Einer der verletzten Personen, vermutlich aus dem Kleintransporter, wurde auf der Fahrbahn der BAB9 bereits durch Passanten betreut und versorgt. Aufgrund der erkennbar schwierigen Situation dieses Patienten wurde hier sofort ein Rettungsassistent der Feuerwehr zur Unterstützung abgestellt. Durch die weiteren Kräfte wurde begonnen den eingeklemmten Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten zu befreien. Dies erfolgte in ständiger Absprache mit dem Notarzt. Um 10:30 Uhr konnte die Rettung abgeschlossen und der Patient an den Rettungsdienst übergeben werden. Während des Einsatzes wurde an der Einsatzstelle die Löschbereitschaft durch Kräfte der Feuerwehr Waldersee bereit gestellt. Bei der Ladung der betroffenen Fahrzeuge handelte es sich um Baumaschinen, Fliesen und Getränke.
Durch den Rettungsdienst sind drei Patienten, davon zwei Schwerverletzte, in die umliegenden Krankenhäuser abtransportiert worden. Zwei weitere Personen mit kleinen Verletzungen sind vor Ort versorgt worden.
An zwei LKW entstand Totalschaden. Durch die Feuerwehr wurden mit 8 Sack Ölbindemittel auslaufende Betriebsstoffe gesichert. Während der technischen Rettung sind durch Kräfte der Feuerwehr Süd an den beteiligten Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt wurden.

Insgesamt wurden durch die Feuerwehr 22 Einsatzkräfte eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit 13 Einsatzkräften vor Ort.

Nach Beendigung des Einsatzes wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. 

  

 

14.06.2015
19:51 Uhr
Wohnungsbrand Oranienstraße 1

Die Feuerwehr wurde um 19:51 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Oranienstraße 1, rechte Dachgeschosswohnung alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang aus der Dachgeschosswohnung durch ein angekipptes Fenster Qualm. Ob sich noch Personen in der Wohnung befinden konnte keine der anwesenden Personen beantworten. Der Angriffstrupp nahm unter Atemschutz das erste Rohr zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus vor. Die Wohnungstür war verschlossen. Diese wurde mit der Ramme geöffnet. Sofort nach dem Öffnen der Tür kam ein kleiner, 6 Monate alter Hund den Einsatzkräften entgegen. Der Hund konnte festgehalten werden und wurde in ein Löschfahrzeug gebracht. Die Wohnung war stark verqualmt. Der Angriffstrupp suchte die Räume nacheinander ab. Es wurde keine Person gefunden. Zur Unterstützung wurde eine Überdruckbelüftung aufgebaut um die Entrauchung zu unterstützen. Auf dem Herd in der Küche stand eine Holzkiste mit diversen Gegenständen darin. Diese Kiste hatte durch die eingeschaltete Herdplatte Feuer gefangen und war fast vollständig verbrannt. Der Brand konnte mit sehr wenig Wasser gelöscht werden. Nach den Löscharbeiten kam die Wohnungsinhaberin zur Einsatzstelle. Sie hatte die Gegenstände auf den Herd gestellt damit der Hund sie nicht erreichen kann und war zu einer Freundin gegangen. Die Wohnung wurde nach dem Belüften an die Inhaberin übergeben. Es entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Die Polizei war mit 5 Kräften vor Ort.

Kräfte vor Ort:

Berufsfeuerwehr   10 Einsatzkräfte
FF Waldersee       15 Einsatzkräfte
FF Mildensee         8 Einsatzkräfte
FF Roßlau             3 Einsatzkräfte

 

 

11.06.2015
04:56 Uhr
Waldbrand zwischen Natho und Mühlstedt

Um 04:56 Uhr ist in der Rettungsleitstelle ein Brand zwischen Natho und Mühlstedt gemeldet worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass eine Kiefernschonung in Flammen stand. Es war eine Fläche von 1,5 Hektar betroffen. Durch die Feuerwehr wurden zur Brandbekämpfung 7 Strahlrohre eingesetzt. Da sich die Einsatzstelle mitten im Wald befand, war keine Wasserversorgung vorhanden. Durch die Nachalarmierten Kräfte wurde ein Pendelbetrieb aufgebaut und die Einsatzstelle kontinuierlich mit Wasser versorgt. Entnommen wurde das Wasser aus der Rossel. Dazu wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Mühlstedt im Bereich ihrer Ortslage die Wasserentnahme durchgeführt und die Fahrzeuge befüllt. Die Polizei wurde zur Brandursachenermittlung verständigt und kam zur Einsatzstelle. Ebenfalls wurde das zuständige Forstamt Annaburg über den Einsatz informiert. Von dort kam der zuständige Revierförster zur Einsatzstelle.
Die Einsatzstelle wurde an den Waldbesitzer zur Nachkontrolle übergeben. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von 8.000 Euro.

Insgesamt waren 9 Löschfahrzeuge und 2 Einsatzleitwagen im Einsatz.

Kräfte:
Berufsfeuerwehr  13 Einsatzkräfte
FF Streetz           3 Einsatzkräfte
FF Roßlau           12 Einsatzkräfte
FF Waldersee       5 Einsatzkräfte
FF Rodleben         8 Einsatzkräfte
FF Mühlstedt        2 Einsatzkräfte
 

 

27.05.2015
08:33 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall B 184 Nord

Die Feuerwehr Dessau-Roßlau wurde am 27.05.2015 um 08:33 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B 184 in Richtung Zerbst alarmiert. Bei der ersten Lageerkundung an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war und der Fahrer des anderen am Unfall beteiligten Fahrzeuges mit leichten Verletzungen sein Fahrzeug selber verlassen konnte. Beide Fahrzeuge wurde durch die Feuerwehr gesichert und eine Löschbereitschaft aufgebaut. Zeitgleich wurde durch den eingetroffenen Rettungsdienst die eingeklemmte Person untersucht. Es konnten keine Vitalfunktionen festgestellt werden. Aus diesem Grund wurde durch die Feuerwehr eine Crash Rettung vorgenommen. Es ist so schnell wie möglich die Fahrertür entfernt worden und die Person aus dem Fahrzeug geborgen worden.  Durch den Notarzt wurde die Person noch über 30 Minuten reanimiert, ohne Erfolg.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden und es wurden durch die Feuerwehr die Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe gesichert. Der Fahrer des zweiten beteiligten Fahrzeuges wurde zu Kontrolle ins SKD eingeliefert.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
An der Einsatzstelle waren:

FF Rodleben              10 Einsatzkräfte
FF Roßlau                 16 Einsatzkräfte
Berufsfeuerwehr          2 Einsatzkräfte

 

 

21.05.2015
19:46 Uhr
Naturbad Mosigkau

Am 21.05.2015 um 19:46 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr mit dem ELW, dem LF und dem RW mit 9 Kameraden zu einer im Wasser befindlichen Person zum Naturbad Mosigkau aus. Bei Ankunft der Feuerwehr befand sich die Person mit dem Rücken nach oben treibend im See. Daraufhin wurde mittels dem Schlauchboot die Person geborgen. Am Ufer stellte der Notarzt den Tod der älteren weiblichen Person fest. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Um 20:25 Uhr waren wieder alle Feuerwehrfahrzeuge einsatzbereit.

 

 

21.05.2015
04:37 Uhr
Laubenbrand in Dessau Kochstedt

Am 21.05.2015 gegen 04:37 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Brand im Ortsteil Kochstedt Kleinbahnstraße alarmiert . Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen, so dass die Freiwillige Feuerwehr Kochstedt nachalarmiert wurde. Es brannte im Kleingartenverein e. V. eine Gartenlaube in Holzbauweise von ca. 20 m² in voller Ausdehnung. Der Brand wurde mit 2 C-Rohren abgelöscht. An der Gartenlaube entstand ein Totalschaden mit einen geschätzten Schaden von ca. 10.000 €. Zum Einsatz kamen die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau und die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Kochstedt mit insgesamt 17 Kameraden. Die Brandursachenermittlung erfolgt durch die Polizei.

 

16.05.2015
12:30 Uhr
Brand einer Spülmaschine

Am 16.05.2015 gegen 12:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Brand einer Spülmaschine in einem Mehrfamilienhaus in den Großkühnauer Weg 20 B alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr  hatte bereits der Mieter Löschversuche unternommen und den Stecker der Spülmaschine gezogen. Der Mieter musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in das Städtische Klinikum transportiert werden. Durch die Feuerwehr erfolgte die Restablöschung mit einer Kübelspritze. Der Treppenraum wurde durch die Feuerwehr belüftet. Der angrenzende Bereich um die Spülmaschine wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen sowie die gesamte Küche und der Wohnungsflur mit Ruß beaufschlagt. Der Schaden wurde mit der Polizei auf 2500 Euro geschätzt. Für die Mieter wird durch Verwandte eine andere Unterbringung organisiert. Die Brandursachenermittlung erfolgt durch die Polizei. Im Einsatz waren zwei  Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr mit 8 Kameraden und 2 Beamte der Polizei.

 

 

05.05.2015

Am heutigen Abend wurden die Feuerwehren der Stadt Dessau-Roßlau zu zwei Einsätzen alarmiert.
Um 20:05 Uhr wurde die Einsatzleitstelle telefonisch über einen Laubenbrand in der Gartensparte Am Schillerpark informiert. Daraufhin wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Waldersee alarmiert. Die Anfahrt gestaltete sich sehr schwierig, da es sich bei dem Brandobjekt um eine Gartenlaube in der verlassenen Abteilung 8 handelt. Diese Gartenabteilung soll demnächst abgerissen werden. Es musste eine lange Wasserversorgung aufgebaut werden, da ein befahren der Gartenanlage mit Feuerwehrfahrzeugen nicht möglich ist. Der Brand wurde mit einem C-Strahlrohr bekämpft. Eine Brandausbreitung konnte trotz des zeitweise sehr starken Windes verhindert werden. Ein hölzerner Anbau und ein Teil der Dachfläche der Gartenlaube wurden zerstört. Da keine Versorgungsmedien mehr anliegen und die Gartenlaube ungenutzt ist, muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Waldersee war mit 9 Kameraden und die Berufsfeuerwehr mit 8 Kameraden im Einsatz.
Noch während der Brandbekämpfung ist in der Rettungsleitstelle ein weiterer Alarm eingelaufen. Gegen 20:27 Uhr erfolgte die Alarmierung durch eine automatische Brandmeldeanlage in der Daheimstraße. Zu diesem Einsatz wurden 2 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr von der ersten Einsatzstelle abgefordert und die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd alarmiert. Die Lageerkundung ergab einen Fehlalarm durch die Brandmeldeanlage. Der Betriebsleiter wurde über den Einsatz informiert und die Anlage wieder einsatzbereit gestellt. Hier waren die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd mit 8 Kameraden und die Berufsfeuerwehr mit 2 Kameraden im Einsatz.

 

 

26.04.2015
19:39 Uhr
Wohnungsbrand in der Kurt-Weill-Straße 5

Am 26.04.2015 gegen 19: 39 Uhr wurde die Feuerwehr wurde zu einem Wohnungsbrand in die Kurt-Weill-Straße 5 in Dessau-Roßlau alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Mieter vor dem Haus. Bei der Brandwohnung handelte es sich um eine 4 Raumwohnung im 1. Obergeschoss. Durch die Feuerwehr wurde der Brand in der Küche mit einem C-Rohr abgelöscht. Es brannte auf einen angeschalteten Elektroherd abgelagerte bzw. befindliche Materialien.  Durch den Brand wurde unmittelbar der Elektroherd und die angrenzende Waschmaschine zerstört sowie die gesamte Küche in Mitleidenschaft gezogen. Es wurden alle Fenster in der Wohnung geöffnet und das Treppenhaus maschinell belüftet. Während der Brandbekämpfung wurde an der Wohnungseingangstür ein Rauchschutzvorhang angebracht. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Alarmiert wurden die Berufsfeuerwehr mit 10 Kameraden und die Freiwillige Feuerwehr Waldersee mit 13 Kameraden, welche jedoch nicht weiter zum Einsatz kamen.

 

 

24.04.2015
16:13 Uhr
Waldbrand in der Lukoer Straße

Am 24.04.2015 gegen 16:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Roßlau zu einem Waldbrand in der Lukoer Straße in Höhe des Bahnüberganges alarmiert. Daraufhin fuhren die beiden Löschgruppenfahrzeuge zu der Einsatzstelle. Bei Ankunft an der Einsatzstelle brannten ca. 2500 m² Mischwald. Daraufhin wurden weiter Kräfte nach alarmiert. Im Einsatz waren zusätzlich die Berufsfeuerwehr mit dem Einsatzleitwagen und dem Tanklöschfahrzeug, die FF Meinsdorf mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug sowie die FF Streetz mit dem Tanklöschfahrzeug mit insgesamt 26 Kameraden  im Einsatz. Da der Brand bereits einige Baumwipfel erreicht hatte, es sich sehr viel Bruchholz in diesem Bereich befand, wurde die Brandbekämpfung mit 4 C-Strahlrohren und 5 D-Strahlrohren sowie einigen Feuerpatschen durchgeführt. Die Löschwasserversorgung wurde im Pendelbetrieb der Tanklöschfahrzeuge sicher gestellt. Nachdem der Brand liquidiert war, wurde die gesamte Brandfläche nochmals mit Wasser benetzt.
Anschließend wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Um 19:46 Uhr waren wieder alle Fahrzeuge einsatzbereit.

 

15.04.2015
20:00 Uhr
Waldbrand

Am 15.04.2015 gegen 20:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einer Rauchentwicklung im Waldgebiet Speckingen alarmiert. Nach Ankunft des Löschgruppenfahrzeug wurde ein Bodenfeuer auf einer Fläche von ca. 7000 m² gefunden. Daraufhin wurden der Einsatzleitwagen, das Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Dessau-Süd, Mildensee, Waldersee und Alten alarmiert. Dieser Brand wurde mittels 3 C-Strahlrohren bekämpft. Nach Ankunft der Freiwilligen Feuerwehren wurde ein Pendelbetrieb zur Löschwasserversorgung aufgebaut. Noch während der Brandbekämpfung wurde in ca. 500 m Entfernung in östlicher Richtung weiterer Rauch wahrgenommen. Nach einer Kontrolle durch den Einsatzleitwagen wurde ein zweites Bodenfeuer von ca. 2500 m² gefunden. Daraufhin wurden die Einsatzkräfte geteilt. Das zweite Bodenfeuer wurde mittels 2 C-Strahlrohren und mehreren Feuerpatschen liquidiert. Zur Restablöschung wurde Netzwasser eingesetzt.
Nachdem das erste Bodenfeuer abgelöscht war, wurde die Fläche nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Um 22:50 Uhr waren wieder alle Fahrzeuge einsatzbereit. Insgesamt waren 11 Kameraden der Berufsfeuerwehr und 28 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
 

 

11.04.2015
14:00 Uhr
Richard-Wagner-Straße

Am Sonnabend, den 11.04.2015 wurde die Feuerwehr gegen 14.00 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Richard-Wagner-Straße alarmiert.
Bei Ankunft der Feuerwehr konnte im Treppenraum der Geruch von angebranntem Essen wahrgenommen werden. Nach Öffnen der betreffenden Wohnung wurde der Verdacht bestätigt, dass es sich um angebranntes Essen handelte.
Größerer Schaden konnte dadurch verhindert werden, weil eine Nachbarin durch einen ausgelösten Rauchmelder auf das Ereignis aufmerksam wurde und so die Feuerwehr frühzeitig alarmieren konnte.
Die Wohnungsmieter waren zum Zeitpunkt des Ereignisses nicht anwesend.
Zum Einsatz kamen die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Waldersee mit insgesamt 20 Einsatzkräften.
 

 

 

31.03.2015
05:10 Uhr
LKW-Brand im Bereich der Brückenbaustelle

Am Dienstag gegen 05:10 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem LKW-Brand im Bereich der Brückenbaustelle gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte das Fahrerhaus eines abgestellten Scania Kippers in voller Ausdehnung. Die Brandbekämpfung wurde mit einem Schaumrohr durchgeführt. Durch die Feuerwehr wird der Schaden auf ca. 50.000 € geschätzt.  Die Scheiben das Fahrzeuges waren nicht mehr vorhanden. Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Fahrzeuge konnte verhindert werden. Die Fahrzeugbatterie wurde durch die Feuerwehr abgeklemmt. In Umfeld des brennenden Fahrzeuges wurde weitere Beschädigungen an anderen Maschinen und Containern festgestellt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei  übergeben.
 

 

08.02.2015
19.22 Uhr
Wohnungsbrand Wörlitzer Straße

Bei Ankunft der Feuerwehr an der Einsatzstelle wurde sie von einem Mieter des Wohnhauses eingewiesen, dass es im 3. Obergeschoss in einer Küche brennt. Die anderen Mieter des Wohnhauses waren zu diesem Zeitpunkt alle im Bereich des Treppenhauses. Durch die Feuerwehr wurde sofort eine Räumung des Treppenhauses veranlasst. Die Brandbekämpfung wurde unter Atemschutz durch den Angriffstrupp vorgenommen. Die Brandausbruchstelle befand sich in der Küche im Bereich Herd und Dunstabzugshaube. Die Mieterin der Brandwohnung und die Mieterin in der darunterliegenden Wohnung waren beim Eintreffen der Feuerwehr beide mit jeweils einem Kind vor der Brandwohnung und nach eigenen Aussagen auch vor dem Eintreffen der Feuerwehr alle vier in der Brandwohnung. Daraufhin wurden alle vier dem Rettungsdienst vorgestellt und ins SKD mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation eingeliefert. Zur besseren Entrauchung der Wohnung wurde durch die Feuerwehr eine Überdruckbelüftung für das Treppenhaus und die Brandwohnung eingesetzt. In der Brandwohnung entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro.

 

 

19.01.2015
06:57 Uhr
Wohnungsbrand in der Lausigker Straße

Es handelte sich um den Brand in der Küche einer Doppelhaushälfte. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr war der Rettungsdienst bereits am Einsatzort und hat die - vom Pflegedienst - aus der Brandwohnung gerettete verletze Person versorgt.
Durch die Berufsfeuerwehr wurde der Brand in der Küche abgelöscht, ein Übergreifen auf angrenzende Räume konnte verhindert werden. Die Wohnung wurde jedoch komplett verraucht, da keine Tür zum angrenzenden Wohnraum vorhanden war. Neben der verletzten Person entstand ein erheblicher Sachschaden.
 

05.01.2015
12:00 Uhr
Wasserunfall am Muldewehr

Am Montag den 05. Januar 2015  gegen 12:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau zu einem Wasserunfall in der Mulde in Höhe Muldewehr an der Friedensbrücke  alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte erfolgte die Information, dass eine männliche Person in die Mulde unterhalb dem Wasserwehr stromabwärts gesprungen ist um den eigenen Hund zu retten. Die Person ist stromabwärts abgetrieben und untergetaucht. Es erfolgte eine umfangreiche Suche mit 3 Booten der Feuerwehren, einem Boot der Wasserrettung und einem Polizeihubschrauber. Die Ufer wurden beiderseits  mehrfach bis zur Einmündung Elbe  abgefahren. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche erfolglos abgebrochen. Zum Einsatz kamen 14 Einsatzkräfte der Polizei, 7 Einsatzkräfte der Wasserrettung, 8 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waldersee sowie 12 Kameraden der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau.
 

04.01.2015
06:29 Uhr
Scheunenbrand in der Königendorfer Straße

Am 04.01.15 gegen 06:29 Uhr wurde die Feuerwehr Dessau zu einem Scheunenbrand nach Dessau Kochstedt Königendorfer Str. 64 alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr mit 10 Kameraden kam die Freiwillige Feuerwehr Kochstedt mit 8 Kameraden zum Einsatz.
Bei dem Brandobjekt handelte es sich um einen 4-Seiten Bauernhof. An der Königendorfer Straße befand sich das ehemalige Wohnhaus mit einer überbauten Durchfahrt zum Innenhof. Rechts und links neben dem Wohngebäude befanden sich ehemalige Stallungen und Lager. Gegenüber dem Wohnhaus schloss eine Scheune den umbauten Hof ab. Das gesamte Objekt ist zurzeit nicht bewohnt und wird durch den neuen Eigentümer beräumt. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte die gesamte Scheune (25m mal 10m) in voller Ausdehnung. Große Teile des Flachdaches waren bereits eingestürzt. Das Feuer drohte auf die angrenzenden Stallgebäude überzugreifen. Bei diesen handelte es sich um eingeschossige Klinkerbauwerke mit Dachstuhl und Ziegeleindeckung. In der Scheune selbst lagerten im Wesentlichen nur 2 große Holzstapel,  bestehend aus Brettern und Balken. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden 2 Hydranten genutzt (Kreuzung Königendorfer Str./ Wolfsgartenstr. und Forellenweg). Der Brand wurde zeitweise unter Einsatz von 4 C-Rohren bekämpft. Wegen der starken Rauchentwicklung erfolgte der Einsatz der Trupps zum Teil unter Atemschutz. Die Einsatzstelle musste ausgeleuchtet werden. Es kam zur Sperrung der Königendorfer Straße im Bereich der Einsatzstelle. Die Hofdurchfahrt von der Straße war verschlossen. Der Erstangriff der Feuerwehr erfolgte  über die Nachbargrundstücke. Über diese Wege konnte die Rückseite der Scheune erreicht werden. Hier wurde die Brandbekämpfung mit 3C-Rohren durchgeführt. Im Laufe des Einsatzes ist der Sohn des Inhabers durch Einschlagen einer Fensterscheibe in das Wohnhaus eingestiegen und hat von Innen das Hoftor geöffnet. Über diesen Zugangsweg erfolgte die Vornahme eines weiteren Rohres. Der Brand konnte auf der vorgefundenen Fläche gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

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