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27.12.2016
16:15 Uhr
Wohnungsbrand in der Tornauer Straße

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde gegen 16:15 Uhr zu einem Wohnungsbrand gerufen. Die Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert, weil sie den Rauchmelder in der Wohnung hörten. Nach der ersten Lageerkundung wurde festgestellt, dass es in der Wohnung brennt. Da laut Auskunft der Nachbarn die Mieterin nicht zu Hause ist, wurde die Tür durch die Feuerwehr geöffnet. Es ist ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in die Wohnung vorgedrungen. Die Wohnung war stark verraucht. Der Brandherd befand sich in der Küche und konnte schnell gelöscht werden. Der A-Trupp stellte fest, dass eine Herdplatte noch an war. Die Wohnung wurde stromlos geschalten. Bei der Absuche der Wohnung konnte keine Person gefunden werden. Durch die Feuerwehr wurde mittels Lüfter die Wohnung vom Rauch befreit. Durch den Brand ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Es wurde ein neuer Zylinder eingebaut und der Schlüssel an die Polizei übergeben. Der Schaden beläuft sich auf ca. 30.000,00 Euro. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

 

26.12.2016
20:41 Uhr
Pkw Brand Am Friedrichsgarten

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pkw im Vollbrand. Der Pkw stand am Straßenrand und war dort wahrscheinlich geparkt. Durch Kräfte der Polizei war die Einsatzstelle bereits abgesichert und es wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen.  Zum Einsatz kamen zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr und einem Mittelschaumrohr. Im Verlauf der Brandbekämpfung wurde durch die Feuerwehr noch die Motorhaube aufgebrochen um an alle Brandherde heranzukommen. Bei der Brandbekämpfung kam es auf Grund eines Metallbrandes im Motorraum mehrmals zu kleinen Explosionen durch die chemische Reaktion mit Wasser. Es entstand ein Schaden von ca. 30.000 Euro. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Eine Brandursache konnte durch die Feuerwehr nicht festgestellt werden.
 

 

  

20.12.2016
20:45 Uhr
ausgelöster Rauchmelder in Wohnung, Franzstraße

Es handelte sich um ein Feuer, dass vor Eintreffen der Feuerwehr durch den Mieter selbst gelöscht wurde. Der Mieter hatte nach eigenen Angaben beim Verlassen der Wohnung, in der kein elektrischer Strom anlag, eine brennende Kerze vergessen. Diese war bei seinem Eintreffen kurz vor der Feuerwehr bereits runtergebrannt und hatte auch die Tischplatte mit in Brand gesetzt und im betreffenden Zimmer für deutliche Rauchspuren an Wänden und Decken gesorgt. Auch die angrenzenden Räume waren durch Rußspuren gekennzeichnet. Der Mieter hatte die Flammen bereits mit Wasser gelöscht. Das Zimmer wurde durch die Feuerwehr mittels Wärmebildkamera überprüft, ohne Feststellung. Es entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Eine Rettungsdienstliche Behandlung lehnte der Mieter ab.
Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit 10 Einsatzkräften.

  

20.12.2016
15:23 Uhr
Schornsteinbrand in der Lindenstraße

Es handelte sich um einen Schornsteinbrand. Die Eigentümerin heizt das Haus zusätzlich mit einem Kaminofen im Erdgeschoss und einem Kamin im Obergeschoss. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren dunkle Rauchschwaden aus dem Schornstein zu sehen und einige Funken. Der Kaminzug wurde in allen Etagen kontrolliert sowie durch die Feuerwehr gekehrt und gespiegelt. Dabei wurde einiges an Glut durch die Feuerwehr aus dem Schornstein entfernt. Der zuständige Schornsteinfeger wurde informiert und kam zur Einsatzstelle. Er hat den Schornstein geprüft und eine weitere Kontrolle für den 21.12.2016 angekündigt.
Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit 9 Einsatzkräften.

 

 

  

09.12.2016
13:27 Uhr
Verkehrsunfall auf der B184

Am 09.12.2016 um 13:27 Uhr kam es auf der B184 in Richtung BAB 9 zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten, einer tödlich verletzten und 4 leicht verletzten Personen. Die drei Personen mussten durch die BF aus den PKWs gerettet bzw. geborgen werden. Die Rettung erfolgte mittels hydraulischer Rettungsschere. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 12 Feuerwehrmännern. Ein Kamerad der FF Süd brachte die Notfallseelsorgerin zum Einsatzort.

 

07.12.2016
22:54 Uhr
Brand in die Hauptstraße 36

Am 07.12.2016 gegen 22:54 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in die Hauptstraße 36 gerufen. Neben der FF Roßlau wurde die Berufsfeuerwehr und die FF Meinsdorf alarmiert. Letztere kam nicht mehr zum Einsatz. Die Feuerwehr war insgesamt mit 6 Fahrzeugen und 23 Kameraden vor Ort. Die FF Roßlau traf als erste Wehr an der Einsatzstelle ein. Für den Einsatzleiter ergab sich folgendes Bild. Durch eine Familie im Erdgeschoss war in der Wohnung Brandrauch wahrgenommen wurden. Beim Öffnen der Wohnungstür stellten sie fest, dass im abgeschlossenen Treppenhaus zwei Sessel mit abgelegten Textilien brannten. Es wurde ein erster Löschversuch unternommen und die Sessel aus dem Hausflur entfernt. Die Familie hat die Wohnung verlassen und im Hof auf das Eintreffen der Feuerwehr gewartet. Durch die FF Roßlau erfolgte die Restablöschung der Sessel. Während der Lageerkundung der FF Roßlau ist ein Mieter im Treppenhaus zusammengebrochen. Nach einer Erstbetreuung durch die FF Roßlau, erfolgte eine weitere Abklärung durch die BF. Brandrauch konnte als Grund für den Zusammenbruch ausgeschlossen werden, der Mieter stand unter Alkoholeinfluss. Weiterhin klagte eine Schwangere über Reizungen im Atemwegsbereich. Sie hatte Brandrauch sowohl in der Wohnung als auch im Treppenhaus eingeatmet. Der nachgeforderte Rettungswagen brachte die junge Frau vorsorglich in das Städtische Klinikum Dessau. Im Obergeschoss war die Wohnung einer weiteren Familie leicht verraucht. Durch die Feuerwehr Roßlau wurde mit einem Lüfter das Treppenhaus entraucht. Im Bereich der Brandausbruchsstelle wurde die gesamte Wand bis zur Decke durch den Brandrauch geschwärzt.

 

01.12.2016
04:04 Uhr
PKW Brand

Am 01.12.2016 um 04:04 Uhr kam es in Waldersee zu einem Brand eines PKW. Der PKW stand beim Eintreffen der BF im Vollbrand zwischen dem Garagentor und dem Wohnhaus, mit der Fahrzeugfront direkt am Haus. Durch den Brand wurden die Fenster des Hauses die Garage und das Hoftor beschädigt.
Durch noch rechtzeitige Feststellung des Brandes konnte ein Übergreifen des Brandes in das Haus verhindert werden.
Der Brand wurde mit zwei Strahlrohren und einem Trupp unter Pressluftatmer abgelöscht.
Der Brandschaden wurde auf ca. 50.000,00 Euro geschätzt. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr mit 4 Fahrzeugen(Löschzug) und 10 Feuerwehrmännern.

 

 

25.11.2016
08:25 Uhr
Brand im Walter-Gropius-Gymnasium

Die Feuerwehr wurde zu einem Brand, mit dem Hinweis von starker Rauchentwicklung, in einer Schule alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr war das Schulgebäude komplett evakuiert. Durch den Hausmeister erfolgte die Mitteilung, dass es sich um einen Brand im Heizungsraum handelt. Durch die Feuerwehr wurden die Strom- und Gasversorgung abgestellt. Der Löschangriff wurde durch die Zugangstür von außen mit einem C-Rohr durchgeführt. Nach Einschätzung der Feuerwehr war der Schaden durch die Heizung entstanden, wodurch es zur Entzündung eines vor der Heizung abgestellten Schlauchwagens kam. Im Anschluss wurden der Heizungsraum und der angrenzende Flur im Erdgeschoss belüftet. Im Schulgebäude wurden keine weiteren Feststellungen, hinsichtlich eventueller Schadensausbreitung, gemacht. Der Einsatzort wurde dem Schulleiter übergeben. Am Einsatzort waren Vertreter der Polizei, vom Amt für Bildung und Sport und vom Zentralen Gebäudemanagement.

 

 

20.11.2016
01:01 Uhr
Verkehrsunfall

Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rosslau wurden in der Nacht zum 20.11.2016 um 01:01 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Fahrzeugbrand“ alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich dies nicht. Es handelte sich um einen Verkehrsunfall, bei dem ein PKW nach einer Kollision mit dem Brückengeländer auf dem Dach liegen geblieben ist. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und der Rettungsdienst versorgte die beim Unfall verletzten Personen. Nachdem das Fahrzeug abgeschleppt wurde, übernahm die Freiwillige Feuerwehr Rosslau die Aufnahme der ausgelaufenen Betriebsstoffe und übergab im Anschluss die Einsatzstelle an die Polizei.

 

 

 

13.11.2016
13:00 Uhr
Kellerbrand Am Alten Theater 12

Gemeldet wurde ein Kellerbrand "Am Alten Theater" 12. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war im Dachbereich eine leichte, schwarze Rauchentwicklung erkennbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Inhaber des betroffenen Kellers vor der Eingangstür und konnte sofort Auskunft zum Einsatzort geben. Der Keller befand sich im linken Bereich des Einganges, hatte eine Größe von 2 mal 3 Meter und konnte durch den Angriffstrupp schnell gefunden werden.  Die Kellertür war geschlossen, aber nicht verschlossen. Zur Brandbekämpfung kam der Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr unter Atemschutz und mit einem Hohlstrahlrohr zum Einsatz. Um eine weitere Verqualmung des Treppenhauses zu vermeiden wurde eine Rauchschürze zur Abschirmung eingesetzt. Der Brand konnte auf den vorgefundenen Bereich begrenzt werden. Die Kontrolle des Treppenhauses erfolgte durch den Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Süd. Hier wurden keine Feststellungen gemacht. Die Rauchentwicklung aus dem Dachbereich kam durch einen Lüftungsschacht zustande. Währen der Brandbekämpfung erfolgte noch eine Kontrolle der Außenseite und Befragung der Mieter am Fenster, ohne Feststellungen. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

 

Im Einsatz waren:

 

Berufsfeuerwehr                           10 Einsatzkräfte
Freiwillige Feuerwehr Süd              10 Einsatzkräfte
Freiwillige Feuerwehr Waldersee     14 Einsatzkräfte

 

 

 

15.10.2016
Ausbildungstag der Freiwilligen Feuerwehren

Den Samstagvormittag haben zwei Dutzend Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau verbracht. Es stand der jährliche Ausbildungstag an.
Die Feuerwehren Kochstedt, Meinsdorf, Mosigkau und Mühlstedt rückten gegen acht Uhr in der Innsbrucker Straße mit ihren Fahrzeugen an und stellten sich an sechs verschiedenen Stationen unterschiedlichen praktischen Aufgaben und einem theoretischen Test. Während in der Atemschutzübungsanlage der Umgang mit den digitalen Handsprechfunkgeräten gefestigt wurde und diverse feuerwehrspezifische Knoten zu binden waren, standen auf dem Hof der Wache vier Einsatzübungen auf dem Programm. So musste an einer Station eine Person über eine Steckleiter aus einem Fenster im ersten Obergeschoss gerettet werden. In einer Werkstatt galt es unter Atemschutz einen Brand zu bekämpfen und eine Person aus dem verrauchten Raum zu retten. Der Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw-Anhänger forderte von den Kameraden die Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Technischen Hilfeleistung. Unweit dieser Einsatzstelle hatte sich schon das nächste inszenierte Unglück abgespielt. Hier war ein Bauarbeiter unter schwere Betonteile geraten. Diese mussten durch die Einsatzkräfte zunächst gegen weiteres Verrutschen und Nachsacken gesichert werden. Gleichzeitig wurde die verunglückte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Kameraden medizinisch betreut.
Alle beteiligten Feuerwehrleute zeigten große Einsatzbereitschaft und zogen ein positives Resümee unter den Ausbildungstag.

 

 

 

09.10.2016
16:03 Uhr
vermeintlichen Wohnungsbrand im Werner-Seelenbinder-Ring

Gegen 16:03 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in den Werner-Seelenbinder-Ring gerufen. Vor Ort stellt sich heraus, dass auf einem Balkon mittels Holzkohlegrill Speisen zubereitet wurde. Die Mieter wurden angewiesen das Grillen einzustellen und entsprechend belehrt.
Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr, die FF Waldersee, die FF Süd und die FF Roßlau mit 8 Fahrzeugen und insgesamt 31 Kameraden.

  

01.10.2016
00:15 Uhr
Wohnungsbrand

am 01.10.16 gegen 00:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Birkenallee gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache brannte es in einer Badewanne. Drei Personen wurden mit Verdacht einer Rauchgasindoxitation zur Beobachtung in das Klinikum eingeliefert. Die Wohnung ist zur Zeit nicht mehr nutzbar. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, FF Roßlau und Meinsdorf mit 9 Fahrzeugen und 40 Kräften.

 

 

25.09.2016
12:08 Uhr
Ödlandbrand

Am 25.09.2016 gegen 12:08 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Ödlandbrand alarmiert. Unmittelbar hinter der Brücke über die Autobahn A 9 in Richtung Möst auf der linken Seite brannten ca. 1600 m² Ödland unterhalb der Hochspannungstrasse. Dabei handelte es sich um überwiegend trockenes, kniehohes Gras. Der Brand drohte zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr auf angrenzende Waldflächen überzugreifen. Zur Brandbekämpfung wurden 2 C-Rohre eingesetzt. Neben der Berufsfeuerwehr wurde die FF Süd zur Bereitstellung von zusätzlichem Löschwasser über den Wassertank des HLF alarmiert.

Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus, da es in diesem Bereich wiederholt zu Bränden gekommen ist.

Eingesetzte Kräfte BF 9 Kameraden, FF Süd 6 Kameraden mit einem Löschfahrzeug, einem Tanklöschfahrzeug, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und einem Einsatzleitwagen. 

 

14.09.2016
02:10 Uhr
Waldbrand zwischen Roßlau und Streetz 

Die Feuerwehr wurde gegen 18:50 Uhr zu einem Waldbrand zwischen Roßlau und Streetz alarmiert.  Es handelte sich um einen  Brand des Unterholzes auf einer Fläche von ca. 1000m². Z. T. waren einzeln stehende Bäume in Mitleidenschaft  gezogen. Das Feuer wurde mit 4 C-Rohren bekämpft. Nach ca. 2,5 Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Der Schaden wird durch die Feuerwehr auf ca. 2000 Euro geschätzt.

Zur Brandursache können keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren  23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau  und der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau mit insgesamt 5 Fahrzeugen.

 

29.08.2016
02:10 Uhr
Kellerbrand Alt-Scholitz

Die Feuerwehr wurde um 02:10 Uhr zu einem Kellerbrand in die Ortslage Mildensee, Alt Scholitz alarmiert. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Eigentümer das Haus bereits verlassen. Eine erste Lageerkundung ergab, dass es in der Werkstatt im Kellerbereich brennt. Die Türen zum Brandraum waren geschlossen. Aus mehreren Kellerfenstern dran schwarzer Brandrauch. Durch die Feuerwehr wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Abschaltung der Stromzufuhr im Kellerberiech eingesetzt. Ein weiterer Trupp suchte zur Sicherheit die anderen Bereiche des Wohnhauses ab und öffnete zur Lüftung alle Fenster. Zur Unterstützung der Trupps im Kellerbereich kam eine Überdruckbelüftung zum Einsatz. Der Brand in der Werkstatt konnte schnell lokalisiert werden und so die Brandausbreitung auf den Werkstattbereich begrenzt werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde das gesamte Objekt durch die Feuerwehr stromlos geschalten. Es entstand ein Schaden von ca. 20.000 Euro.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit 10 Einsatzkräften und die Freiwillige Feuerwehr Mildensee mit 7 Einsatzkräften.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.  

 

 

14.08.2016
19:45
Brennender Baum 

Am 14.08.2016 um 19:45 Uhr wurde der Brand eines einzelnen hohlen Baums im Biosphärenreservat Mittelelbe gemeldet.

Der Baumstamm brannte in voller Ausdehnung und wurde mit zwei C-Rohren abgelöscht.
Da der Baum hohl war, gestaltete sich das Ablöschen schwierig.

Am Einsatzort war die Berufsfeuerwehr mit 3 Fahrzeugen und 9 Einsatzkräften.

 

07.08.2016
09:16 Uhr
Einsatz in der Daheimstraße

Ein Lokführer der DB AG meldete in der Rettungsleitstelle einen Brand im Bereich der Daheimstraße. Er habe Flammen und Rauch gesehen, nähere Angaben konnte er nicht machen. Durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass sich die Einsatzstelle auf dem Gelände der ehemaligen WAD GmbH befindet. Ein hier abgelagerter Haufen, vermutlich zerkleinerte Altreifen, hatte eine Größe von 8 mal 4 Meter und eine Höhe von 4 Meter. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen Teile dieses Haufens in Brand. Zur Brandbekämpfung kamen ein Mittelschaumrohr und ein Hohlstrahlrohr zum Einsatz. Die Wasserversorgung ist über einen auf dem Gelände befindlichen Brunnen sichergestellt worden. Da es sich nicht um eine Selbstentzündung handeln konnte ist die Polizei zur Brandursachenermittlung hinzugezogen worden. Es entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Ein Eigentümer konnte nicht ermittelt werden.


Im Einsatz waren:
Berufsfeuerwehr            10 Einsatzkräfte
FF Süd                         11 Einsatzkräfte

 

 

27.08.2016
ab 17:50 Uhr
Starkregen

Die Feuerwehren der Stadt waren nach dem heutigen Starkregen am frühen Abend von ca. 17:50 bis ca. 23:00 im Einsatz. Infolge des Regens wurde an ca. 20 Einsatzstellen durch die Feuerwehren Hilfe geleistet.

 

Die meisten Einsätze waren in Dessau-Alten einschließlich dem Neubaugebiet Zoberberg zu verzeichnen. Weiterhin waren die Stadtteile Mosigkau und Kochstedt betroffen. Im Bereich des Leipziger Tores kam es ebenfalls zu einem Einsatz.

In einigen Bereichen konnte das Wasser von den Straßen nicht abfließen. Hier wurden z.T. die Straßeneinläufe gereinigt, um das Abfließen des Wassers zu verbessern. Weiterhin mussten insbesondere in Alten und dem Neubaugebiet Zoberberg vollgelaufene Keller ausgepumpt werden.

 

Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Alten, Kochstedt, Kühnau, Mosigkau, Süd und Waldersee im Einsatz.

 

16.07.2016
20:03 Uhr
Wasserunfall in der Mulde

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau wurde am 16.07.2016 gegen 20:03 Uhr zu einem einen Wasserunfall in der Mulde in Höhe Ersatzbrücke stromabwärts alarmiert.  Bei Ankunft unterhalb der Brücke war die Polizei sowie russischsprechende Personen vor Ort und informierten die Feuerwehr, dass in der Mulde unmittelbar hinter der Brücke eine männliche Person zuletzt gesehen wurde. Zeitgleich wurde das Schlauchboot der Berufsfeuerwehr zu wassergelassen zur Suche der vermissten Person.  Weiterhin wurde die Wasserrettung, die FFW Waldersee mit Boot sowie die FFW Roßlau mit Boot alarmiert.  Die FFW Waldersee mit Schlauchboot und 2 Taucher der Wasserrettung suchten im Strömungsbereich das Ufer stadtseitig  bis ca. 100 m hinter der Ersatzbrücke. Durch Passanten auf der Ersatzbrücke wurde gegen 21:15 Uhr eine im Wasser treibende Person kurz hinter der Ersatzbrücke wasserstadtseitig gesichtet. Durch den Taucher der Wasserrettung und den Kräften der FFw Waldersee mit Schlauboot wurde die Person bewusstlos aus dem Wasser gezogen und anschließen zum Ufer gebracht. Dort wurde die Person reanimiert, dem Rettungsdienst übergeben und anschließend  in das Städtische Krankenhaus transportiert. Weiterhin wurde die Freundin des Verunfallten sowie ein Taucher der Wasserrettung zur Untersuchung in das Krankenhaus transportiert. Zum Einsatz kamen die Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Waldersee, Freiwillige Feuerwehr Roßlau mit insgesamt 6 Fahrzeugen, 3 Boote und 24 Einsatzkräfte sowie die Wasserrettung mit einem Fahrzeug, einem Boot und 9 Einsatzkräfte.

 

 

16.06.2016
18:10 Uhr
Wohnungsbrand in der Wörlitzer Straße

Die Feuerwehr wurde heute gegen 18:10 Uhr zu einen Wohnungsbrand in die Wörlitzer Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus einem Fenster im 3. Obergeschoß. Laut Auskunft der anwesenden Polizei hat auf Klingeln und Klopfen niemand reagiert. Die Rauchmelder in der Wohnung links hatten ausgelöst. Der Hubsteigen wurde vor dem Wohnungsfenster in Bereitschaftsstellung gebracht. Durch den Angriffstrupp wurde die Tür gewaltsam geöffnet und die Wohnung unter Atemschutz betreten. Die Lageerkundung ergab einen Topf mit angebranntem Fleisch auf einer eingeschalteten Herdplatte. Der Topf wurde entfernt, mit Wasser aufgefüllt und die Herdplatte ausgestellt. In der Wohnung waren keine Personen anwesend. Zur Belüftung wurden alle Fenster der Wohnung geöffnet und das Belüftungsaggregat an der Hauseingangstür eingesetzt. Die in der Zwischenzeit eingetroffenen Mieter wurden darauf hingewiesen, nach dem Abrücken der Feuerwehr weiterhin zu lüften und nach Möglichkeit die Nacht nicht in der Wohnung zu bleiben. Nach dem Rückbau des Belüftungsaggregates wurden die Treppenhausfenster geöffnet und das Haus für die Mieter freigegeben. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Waldersee war mit 8 Kameraden an der Einsatzstelle, brauchten aber nicht mehr eingesetzt werden. Die Berufsfeuerwehr war mit 3 Einsatzfahrzeugen und 5 Kameraden im Einsatz.


Zur gleichen Zeit war das Löschgruppenfahrzeug der Berufsfeuerwehr in Mosigkau eingesetzt um einen Baum, der auf die Fahrbahn zu stürzen drohte, zu beseitigen.


Bei einem ebenfalls gegen 18:15 Uhr gemeldeten alarmierenden Rauchmelder in Ziebigk konnte ein Nachbar der Mieterin die Wohnung öffnen und das angebrannte Essen vom Herd nehmen. Die in der Wohnung anwesende Mieterin wurde vorsorglich dem Rettungsdienst zur Untersuchung vorgestellt.
 

12.06.2016
10:20 Uhr
Brand in der Meiereistraße

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war über dem Haus starke Rauchentwicklung zu sehen. Die Lageerkundung ergab , dass ein Nebengebäude des Einfamilienhauses in Vollbrand stand. Das Dach zwischen dem Haus und dem Nebengebäude war bereits zerstört. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl des Hauses überzugreifen. Mit einem C-Rohr wurde zuerst der Dachkasten und der Dachüberstand abgelöscht, danach erfolgte die Brandbekämpfung am eigentlichen, ca. 3X4 m² großen Brandobjekt. Ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr ging unter Atemschutz in das Obergeschoß des Wohngebäudes zur Kontrolle vor. Dabei konnten keine Brandstellen festgestellt werden. Zur Rauchableitung wurden die Fenster im Wohnhaus geöffnet. Am Dach des Wohnhauses mussten zur Kontrolle ca. 2 m² Dachsteine entfernt werden. Mit der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle auf eventuell vorhandene Glutnester überprüft. 
Nach dem Ablöschen des Brandes wurde die Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.
Die Höhe des Brandschadens konnte noch nicht angegeben werden.
An der Einsatzstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren, Alten, Dessau-Süd, Kochstedt, Kühnau, Mosigkau und Roßlau mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 27 Kameraden sowie die Berufsfeuerwehr mit 3 Fahrzeugen und 4 Kameraden im Einsatz.
 

10.06.2016
07:22 Uhr
Laubenbrand „Am Dreieck“

Gegen 7:22 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Laubenbrand zur Straße „Am Dreieck“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war  von der Heidestraße aus eine starke Rauchentwicklung zu sehen.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr und erster Lageerkundung  wurde ein brennender Gartenpavillon aus Holz als Ursache festgestellt. Die Feuerwehr löschte das Feuer mit zwei C-Rohren.
Die Berufsfeuerwehr war mit 13 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen am Einsatzort. Die mitalarmierte Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd war mit 9 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen vor Ort. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr  mussten aber am Einsatzort nicht aktiv werden.
Seitens der Feuerwehr können keine Aussagen zur Schadensursache gemacht werden. Der Schaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt.

 

26.05.2016
11:55 Uhr
Wohnungsbrand Knarrbergweg

Die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau sowie die Freiwilligen Feuerwehren Dessau-Alten und Dessau-Kühnau wurden heute gegen 11:55 Uhr zu einen Wohnungsbrand in den Knarrbergweg alarmiert. Vor Ort wurde die Feuerwehr durch Nachbarn des betroffenen Objektes in die Lage eingewiesen. Vom Nachbargrundstück aus war Rauchentwicklung durch ein angekipptes Fenster im Obergeschoß auf der Gartenseite sichtbar. Personen befanden sich nicht im Haus. Unter Atemschutz ging der Angriffstrupp durch die durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnete Hauseingangstür unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Lageerkundung und Brandbekämpfung in das Obergeschoß vor. Das Treppenhaus und das gesamte Obergeschoß waren stark verraucht. Der Brandherd wurde in der Küche lokalisiert und abgelöscht. Brandobjekt war augenscheinlich die Spülmaschine. Durch den beschädigten Wasseranschluss lief das Leitungswasser durch die Decke in den Zählerkasten im Flur und in die Garage. Aus diesem Grund wurde die gesamte Stromzuführung unterbrochen und das Wasser abgestellt. Zum Ablöschen von Glutnestern wurde die Küchenplatte über dem Geschirrspüler entfernt und vor dem Haus abgelegt. Nach der Brandbekämpfung wurden durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz alle Fenster im Haus zur Durchlüftung geöffnet. Vor der Haustür kam ein Lüfter zum Einsatz.
Die direkten Brandschäden begrenzen sich auf den unmittelbaren Bereich um die Spülmaschine, jedoch sind im gesamten Haus zum Teil sehr starke Rußablagerungen sichtbar, was auf eine lange Brandentwicklung hinweist. Die Brandursachenermittlung wird durch die angeforderte Kriminalpolizei durchgeführt. Die im Verlauf des Einsatzes eingetroffenen Hauseigentümer wurden auf das richtige Verhalten im Brandobjekt hingewiesen und ein Merkblatt übergeben. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
An der Einsatzstelle war der Löschzug der Berufsfeuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 14 Kameraden sowie die FF Alten mit einem Löschfahrzeug und 6 Kameraden und die FF Kühnau mit einem Löschfahrzeug und 2 Kameraden.
  

13.05.2016
22:20 Uhr
Verkehrsunfall

Zwischen der Wasserstadt und der Jonitzer Mühle ist in Höhe des Diepolds in einer leichten Rechtskurve ein PKW Passat Combi von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug  ist eingeklemmt zwischen einem Baum und einem Lichtmast zum Stehen gekommen. Beim Aufprall wurde die rechte Fahrzeugseite vom vorderen Kotflügel bis zur hinteren Tür vom Fahrzeug abgetrennt und der Motor herausgerissen. Im Fahrzeug befand sich nur der Fahrer. Dieser wurde zwischen seinem Sitz und dem Baum eingeklemmt. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tot feststellen. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug durch die Feuerwehr geborgen. Für die Durchführung der  Bergungsmaßnahme und die Unfallaufnahme erfolgte eine Ausleuchtung der Einsatzstelle.  Die Straße wurde durch die Polizei komplett gesperrt. Neben der Berufsfeuerwehr wurde die  Freiwillige Feuerwehr Waldersee alarmiert. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die mit zwei Einsatzfahrzeugen ausgerückt sind, kamen nicht mehr zum Einsatz.

 

07.05.2016
02:57 Uhr
Scheunenbrand Sandbreite 7

Die Feuerwehr wurde um 02:57 Uhr zu einem Scheunenbrand in die Sandbreite 7 in die Ortslage Meinsdorf alarmiert. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Werkstatt mit einer Grundfläche von 4 mal 4 Metern, um einen Lagerraum mit einer Grundfläche von 4 mal 4 Metern und um eine Scheune mit einer Grundfläche von 20 mal 6 Metern. Alle drei Objekte befanden sich zwischen den Wohnhäusern mit den Hausnummer 5 und 7. Eine erste Lageerkundung ergab, dass alle drei genannten Gebäudeteile im Vollbrand standen. Der Brand drohte auf die beiden Wohnhäuser überzugreifen. Am rechten Wohnhaus, Nummer 5, waren schon große Teile der Fassade abgebrannt und der Dachstuhl begann an mehreren Stellen zu brennen. Zwischen der Werkstatt und dem Wohnhaus Nummer 7 stand ein Pkw ebenfalls im Vollbrand. Ein weiterer Pkw und eine Ölheizung mit 4.000 Liter Tankinhalt befand sich in der Scheune. Am Wohnhaus Nummer 7 waren die unteren Fenster bereits in Brand geraten und der Brand drohte auf die Einrichtung überzugreifen. Auf Grund dieser Lage ist sofort ein umfassender Löschangriff mit fünf Hohlstrahlrohren und einem Monitor über die Drehleiter aufgebaut worden. Die Wasserversorgung wurde über drei Unterflurhydranten sichergestellt. In der Anfangsphase kamen alle Trupps zur Brandbekämpfung unter Atemschutz zum Einsatz. Durch diesen massiven Wassereinsatz konnte der Brand auf die vorgefundenen Gebäudeteile begrenzt werden. Während der fortlaufenden Brandbekämpfung ist durch die Stadtwerke die Oberleitung stromlos geschalten worden um die Drehleiter gefahrlos einsetzen zu können. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, ist in jedem Bereich ein Trupp zur Restablöschung zum Einsatz gekommen. Dazu war es erforderlich, den Brandschutt teilweise zu beräumen und das Dach der Scheune vollständig zu öffnen. Personen kamen nicht zu Schaden.
Am Brandobjekt und dem Pkw auf dem Innenhof entstand Totalschaden. Der Pkw in der Scheune hat deutliche Spuren des Brandes zu verzeichnen. Die Ölheizung konnte gesichert werden. Durch die Feuerwehr wird der Brandschaden auf 200.000 Euro geschätzt.  Im Einsatz waren 59 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr, der FF Meinsdorf, der FF Roßlau, der FF Rodleben, der FF Streetz und der FF Mühlstedt. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
 

07.05.2016
17:15 Uhr
Schwelbrand in der Walderseer Straße

Am 07.05.2016, 17:15 Uhr kam es in der Walderseer Str. zu einem Schwelbrand im Dach des ausgebauten Dachgeschosses. Durch die frühe Feststellung konnte der Schaden auf dem Entstehungsbereich an der Terrassentür beschränkt werden, ein Übergreifen auf den Innenraum konnte so auch verhindert werden.
 

 

19.04.2016
01:15 Uhr
Balkonbrand Schlossplatz

In der Nacht zum 19.04.2015 kam es in dem Hochhaus, Schlossplatz zu einem Balkonbrand.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf den Wohnraum verhindert werden. Der Brand wurde mit einem Strahlrohr im Innenangriff und einem Strahlrohr über den Hubsteiger gelöscht.
Die Bewohner konnten die Wohnung rechtzeitig verlassen.

 

07.04.2016
21:48 Uhr
Kellerbrand Kavalierstraße 12

Die Feuerwehr wurde mit dem Einsatzstichwort  Wohnungsbrand 1. OG Kavalierstr. 12 am 07.04.2016 um 21:48 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden 3 Jugendliche im 1. Obergeschoss unmittelbar über der Hauseingangstür wahrgenommen.  Alle 3 Personen befanden sich im Bereich des geöffneten Fensters, wobei eine Person bereits auf dem Fensterbrett saß, mit den Beinen auf der Straßenseite. An der gesamten Außenfassade  wurde weder ein Feuerschein noch eine Rauchentwicklung festgestellt. Bei der Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen gaben diese an, dass das Treppenhaus vollständig verraucht ist und eine Evakuierung über diesen Weg nicht mehr möglich ist. Die Wohnung war zu diesem Zeitpunkt nur leicht verraucht. Während der Vorbereitungen zum Innenangriff wurde eine Steckleiter im 1. OG in Stellung gebracht und das mögliche Anleitern der Hubrettungsbühne vorbereitet.
Zum Betreten des Hauses musste die Hauseingangstür aufgebrochen werden. Es wurde eine vollständige Verrauchung des gesamten Treppenhauses festgestellt. Die Sicht tendierte gegen Null. Der Angriffstrupp begab sich in das 1. Obergeschoss. Beide Wohnungstüren waren verschlossen. Es wurde versucht diese gewaltsam zu öffnen. Dabei wurde festgestellt, dass keinerlei Erwärmung der Türblätter vorlag. Deshalb setzte der Angriffstrupp die Suche nach dem Brandherd im 2. Obergeschoss fort. Gleichzeitig wurde vor dem Hauseingang ein Lüfter zur Entrauchung des Treppenhauses in Stellung gebracht. Die ebenfalls an der Einsatzstelle eintreffende Freiwillige Feuerwehr Süd wurde unter Verwendung der Wärmebildkamera und unter Atemschutz eingesetzt, die Fenster im Treppenhaus zur Entrauchung zu öffnen und den Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Während ein Feuerwehrmann über die Steckleiter zu den Jugendlichen in die Wohnung eingestiegen ist, hat ein weiterer Feuerwehrmann vom Korb der Hubrettungsbühne alle Geschosse straßenseitig von außen ohne Feststellung kontrolliert.
Da eine Verrauchung in allen bewohnten Wohnungen nur minimal vorhanden war, wurde auf eine Evakuierung der Bewohner verzichtet, da diese mit einem höheren Risiko behaftet war, als der Verbleib in den Wohnungen.
Nachdem im 2. Obergeschoss ebenfalls der Brandherd nicht liegen konnte, wurde der Keller kontrolliert. Durch die extreme Verrauchung konnte nicht mehr festgestellt werden, woher der Rauch eigentlich kommt.  Von der Kellertreppe betrachtet, wurde auf der linken Gebäudeseite im letzten Keller, auf der rechten Seite des Kellerganges, der eigentliche Brandherd gefunden. Hier brannten abgestellte Möbelteile. In Folge der Temperaturentwicklung waren sowohl die Kalt- als auch die Warmwasserleitungen geplatzt. Die Handräder für die Abstellschieber waren geschmolzen. Die gesamte Elektrik im Kellergang sowie die Isolierungen der Warm- und Kaltwasserversorgung waren geschmolzen. Durch die starke Rauchentwicklung waren im Keller aber auch teilweise im Treppenhaus die Wände mit einer starken Rußschicht bedeckt. Nach dem Abschiebern der defekten Leitungen mit Hilfe einer Pumpenzange und dem Setzen von Blindstopfen trat weiterhin Wasser aus. Daraufhin wurde sowohl die  DWG als Hauseigentümer und die Deswa alarmiert. Der Bereitschaftsdienst der Deswa schieberte die Anschlussleitung auf dem Fußweg vor dem Haus ab.
Da nach dem Löschen des Brandes die 3 Jugendlichen über ein Kratzen im Hals klagten, wurden diese vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt. Dieser entschied, die Jugendlichen zur Beobachtung in das Krankenhaus mitzunehmen.
Die ebenfalls anwesende Polizei führte erste Zeugenbefragungen durch. Dabei wurde ein möglicher Tatverdächtiger durch Zeugen beschrieben. Im vorliegenden Fall wird von Brandstiftung ausgegangen. Der Brandschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit 10 Einsatzkräften und die FF Süd mit 11 Einsatzkräften. 
 

27.02.2016
01:10 Uhr
Großbrand in der Robert-Bosch-Straße

Die Feuerwehr der Stadt Dessau-Roßlau wurde um 01:10 Uhr zu einem Brand in die Robert-Bosch-Straße alarmiert. Bei dem Brandobjekt handelt sich um ein leerstehendes Industriegebäude in der Robert-Bosch-Str. 59.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr waren im östlichen Teil des 2-geschossigen Bauteiles Flammen erkennbar. Teilweise war die Dachhaut bereits durchgebrannt. Durch die Berufsfeuerwehr und die FF Alten wurde die Löschwasserversorgung über Hydranten im Straßenbereich R.-Bosch-Str. aufgebaut und ein umfassender Löschangriff von außen durch ein entferntes Zaunfeld vorbereitet. Der Erstangriff erfolgte mit 3 C-Strahlrohren von der Straße aus sowie über den Monitor des Hubsteigers. Die Lageerkundung unter Atemschutz ergab, dass im Erdgeschoß des Gebäudes keine Brandausbreitung vorhanden war. Die Decke zum Obergeschoß war massiv ausgebaut (Betondecke).
Kurz nach Beginn der Brandbekämpfung zündete der gesamte Dachstuhl durch. Daraufhin wurde die FF Süd und die Drehleiter der FF Roßlau nachalarmiert. Diese wurden nach ihrem Eintreffen durch das Tor in der Junkerstraße eingesetzt.
Durch den massiven Wassereinsatz von zwei Seiten konnte eine Brandausbreitung auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Insgesamt waren 5 C-Rohre und 2 Monitore im Einsatz. Die Löschwasserversorgung erfolgte über 3 Hydranten. Die Brandbekämpfung über den Hubsteiger und die Drehleiter erfolgte unter Atemschutz.
Nachdem der Brand unter Kontrolle war, erfolgte eine nochmalige Lageerkundung. Dazu wurde auch ein 2-flügeliges Tor in der südlichen Gebäudewand geöffnet. Auf der nördlichen Seite war der Zugang über eine bereits zerstörte Glasscheibe möglich. Es konnten keine weiteren Brandherde gefunden werden. Der Brand war auf das Obergeschoß begrenzt. Der gesamte Dachstuhl wurde durch den Brand zerstört.
Nach der Restablöschung wurden die Tore in der Zaunanlage geschlossen sowie das Zaunfeld wieder eingesetzt. Mit dem abstumpfen der durch das Löschwasser vereisten Straße wurde der Winterdienst beauftragt.
Die Gebäudefläche betrug ca. 10 X 25 Meter. Der Schaden wird auf ca. 100 000 € geschätzt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
An der Einsatzstelle waren:

BF          11 Kameraden
FF Alten    7 Kameraden
FF Süd    11 Kameraden
FF Roßlau  3 Kameraden

 

19.02.2016
14:56 Uhr
Kellerbrand

Am 19.02.2016 kam es um 14:56 Uhr zu einer Alarmierung zu einem Kellerbrand. Es brannte ein Heizkessel, dieser wurde mit einem Strahlrohr und drei Feuerwehrmänner unter Pressluftatmer abgelöscht.
Der Brand wurde von Bewohner des Hauses durch einen installierten Rauchmelder bemerkt, so konnte der Brand frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Der Brand konnte somit auf den Heizungsraum beschränkt werden.

 

13.02.2016
05:23 Uhr
Einsatz auf der BAB 9

Die Feuerwehr wurde um 05:23 Uhr zu einem Lkw-Brand auf die BAB 9 in den Bereich Dessau-Ost – Vockerode alarmiert. Nach der ersten Meldung handelte es sich um einen Gefahrguttransporter mit der Gefahrenkennzeichnung 33 (leicht entzündbarer, flüssiger Stoff). Mehr Angaben waren zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass an einem Gefahrguttransporter die Bremsen der hinteren beiden Achsen des Auflegers sehr stark erhitzt waren und eine leichte Rauchentwicklung zu erkennen war.  Der Lkw hatte eine Gefahrgutkennzeichnung ohne Nummer. Eine Befragung des Fahrers ergab, dass er Stückgut mit unterschiedlichen Stoffen geladen hatte. Der größte Teil der Ladung bestand aus Aceto-Nitril Methyl-Cyanid und Methyl-Benzol. Da nicht genau erkennbar war wie weit sich die Erwärmung der Bremsen ausgedehnt hatte wurden die Bremsen mit Wasser gekühlt und die Ladung durch einen Trupp unter Atemschutz kontrolliert. Zusätzlich wurde eine zweite Löschbereitschaft mit einem Schwerschaumrohr aufgebaut. An der Ladung wurden keine Auffälligkeiten festgestellt und der Aufleger wieder geschlossen. Nach dem die Bremsen wieder eine normale Temperatur erreicht hatten und ein Werkstattwagen den Schaden für die Fahrt in die Werkstatt behoben hatte konnte der Lkw aus eigener Kraft in die Werkstatt fahren.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit 10 Einsatzkräften und die Freiwillige Feuerwehr Waldersee mit 9 Einsatzkräften.
  

15.01.2016
20:15 Uhr
Laubenbrand in der Kleingartensparte Oberbreite

Am 15.01.2016 gegen 20:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Laubenbrand in der Kleingartensparte Oberbreite alarmiert. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass  die Terrassenüberdachung an einer Laube brannte.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die Laube übergesprungen ist. Größerer Schaden konnte somit verhindert werden.
Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr. Die mit alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Alten mussten nicht mehr aktiv werden. 

 

01.01.2016 
23:34 Uhr
Brand in der Randelstraße 20

Eine weitere Alarmierung der Feuerwehr erfolgte gegen 23:34 Uhr in die Randelstraße 20. Dabei handelte es sich um einen Brand im Schlafzimmer 2. Obergeschoss in einem 5-geschossigen Mehrfamilienhaus .  Bei Ankunft der Feuerwehr war bereits schon Rauch aus dem Fenster zu sehen.  Die Hauseingangstür sowie die Wohnungseingangstür standen offen. Die Wohnungsinhaberin sowie ein weiterer Mieter haben bereits Löschmaßnahmen mit einem Wassereimer unternommen. Das gesamte Schlafzimmer ist durch Rußpartikel in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand von ca. 1 m² wurde mittels eines C-Rohrs unter Atemschutz abgelöscht.   Durch den Brand wurde ebenfalls der Kleiderschrank beschädigt.  Die Wohnung wurde durch geöffnete Fenster quergelüftet. Die Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in das Städtische Klinikum transportiert. Geschätzter Schaden ca. 15.000 €
Die Freiwillige Feuerwehr Dessau-Süd mit insgesamt 10 Kameraden  sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau mit 3 Kameraden waren vor Ort, kamen jedoch nicht zum Einsatz.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

 

01.01.2016 
21:28 Uhr
Wohnungsbrand in die Friedrichstraße 18

Gegen 21:28 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Friedrichstraße 18 alarmiert. Mieter im Mehrfamilienhaus hatten in der Erdgeschosswohnung die Auslösung eines Rauchwarnmelders wahrgenommen.  Nach Eintreffen der Feuerwehr und einer Vorortkontrolle wurde angebranntes Essen in der Wohnung festgestellt.

 

01.01.2016 
0:55 Uhr
Kellerbrand in der Kurt-Weill-Straße

In der Kurt-Weill-Straße brannte es im Keller eines in der Sanierung befindlichen Hauses. Es brannten Bauabfälle und Unrat.
Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr

 

01.01.2016  
0:25 Uhr
Brand auf dem Balkon in der Wäschkestraße

Nach dem Jahreswechsel kam es zu einem Brand auf dem Balkon in der Wäschkestraße. Ein brennender Stuhl wurde von Anwohnern vom Balkon geworfen, die Fassade wurde ebenfalls beschädigt.
Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr

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