Sie sind hier: Gesundheit und SozialesBetreuungsbehördeAufgaben der Betreuungsbehörde

Aufgaben der Betreuungsbehörde

Die Betreuungsbehörde hat verschiedene Aufgabenfelder abzudecken: 

  • In ihrer Zuständigkeit als Betreuungsgerichtshilfe ermittelt sie für das Betreuungsgericht (früher Vormundschaftsgericht) Sachverhalte und benennt gegebenenfalls einen, wenn möglich ehrenamtlichen, Betreuer.
  • Im Rahmen von Hausbesuchen oder Gesprächen in der Behörde ermitteln die Mitarbeiter zuvor einen möglichen Betreuungsbedarf.
  • Einen bestellten Betreuer berät und unterstützt die Behörde weiterhin und leistet einen Beitrag bei seiner Fortbildung.
  • Dafür koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Betreuern (i. d. R. Familieangehörige), den Betreuungsvereinen, den freiberuflichen Berufsbetreuern und dem Betreuungsgericht.
  • Daneben gibt sie Tipps für mögliche Hilfsangebote (z. B. Allgemeiner Sozialdienst, Einsatz von Haushaltshilfen, Essen auf Rädern, Angebote von altengerechtem Wohnen und Heimplätzen) bzw. verweist auf andere zuständige Stellen.
  • Des Weiteren darf die Behörde seit Juli 2005 Unterschriften und Handzeichen unter Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen beglaubigen.
  • Im Vorfeld dessen bietet die Behörde für die Vollmachtnehmer die Möglichkeit an, sich diesbezüglich beraten zu lassen.
  • Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hält die Betreuungsbehörde zudem Vorträge u. a. bei öffentlichen Veranstaltungen, in Pflegeeinrichtungen oder anderen Institutionen zum Thema „Vorsorge und Betreuung“.

     

 

 Copyright © Stadtverwaltung Dessau-Roßlau · Zerbster Straße 4 · 06844 Dessau-Roßlau
Kontakt zum Redakteur Zum Inhalt Seite drucken Seite empfehlen Zum Seitenanfang