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Wichtige Grundsätze des Betreuungsrechtes

  • eine Entmündigung ist abgeschafft
  • Ziel ist es, die Würde sowie die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts des betreuten Menschen zu bewahren
  • die Bestellung eines Betreuers setzt eine genaue Sachverhaltsermittlung und die persönliche Anhörung der betreffenden Person voraus
  • die bloße Einrichtung der Betreuung hat keinen Einfluss auf die Geschäfts- und Handlungsfähigkeit des Betreuten
  • Betreuung dient nicht dazu, gesellschaftliche Wertmaßstäbe durchzusetzen oder Erziehungsdefizite auszugleichen 
  • die Betreuung wird für bestimmte und individuell erforderliche Aufgabenkreise eingerichtet, z.B. Vermögenssorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Gesundheitssorge, Behörden- oder Postangelegenheiten
  • der Betreuer soll den Wünschen des Betreuten entsprechen, soweit sie dessen  Wohl nicht zuwiderlaufen und umsetzbar sind
  • über eine Fortführung der Betreuung entscheidet das Betreuungsgericht nach spätestens sieben Jahren
  • eine Betreuung kommt nur dann in Betracht, wenn andere geeignete Hilfen (z. B. gültige Vollmachten bzw. andere Hilfen) nicht greifen bzw. existieren 

 

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