Das Stadion

Mit acht aufsteigenden Friedenstauben feierte man im Oktober 1952 die Einweihung des Paul-Greifzu- Stadions. Das 35.000 Zuschauer fassende Stadion wurde in ca.51.000 freiwilligen Arbeitsstunden auf Dutzenden Tonnen Trümmerschutt erbaut.

Später etablierte es sich als Austragungsort für regionale Meisterschaften. Während der DDR-Zeit wurde jedoch nur wenig in die Erhaltung und Modernisierung des Stadions investiert.

Erst Mitte der neunziger Jahre veranlasste die Stadt eine Machbarkeitsstudie für die Umgestaltung des Stadions. Im Zuge dessen wurde in einem Vielstufenplan Schritt für Schritt saniert und erweitert. Die Modernisierung begann 1997 mit dem Bau der neuen Skaterbahn. Noch bedeutsamer war der Bau einer kompletten Leichtathletikanlage. Während die Sportler zuvor mit der ursprünglichen Aschenbahn vorlieb nehmen mussten, fanden sie jetzt durch den neuen Kunststoffbelag optimale Wettkampfbedingungen vor. Weiterhin wurde eine hochmoderne DIN-gerechte Leichtathletikanlage (Wassergraben, Kugelstoß-. Speerwurf-, Diskuswurf-, Stabhochsprung-, und zwei Weitsprunganlagen) installiert.Paul-Greifzu-Stadion Dessau

Im darauf folgenden Jahr (1998) erfolgte mit dem U23-Länderkampf Deutschland - Großbritannien-Frankreich die erste große Bewährungsprobe für das neu ausgebaute Stadion.

Wenig später wurde die moderne Flutlichtanlage mit 1.823 Lux installiert. „Unsere Anlage ist eine der leuchtkraftstärksten Deutschlands“, kann Meeting - Direktor Ralph Hirsch stolz verweisen. Die Athleten bestätigen das immer wieder.

Im Jahr 2002 erhielt das Stadion eine neue Westtribüne mit 2.048 überdachten Sitzplätzen. Die vorerst letzte Neuerung erstrahlt seit 2004 in Form von neuen Funktionsräumen unterhalb der Osttribüne. Selbstverständlich gibt es für die Zukunft weitere Ideen.

Insgesamt wurden seit 1996 6,7 Mio. Euro investiert. Dass sich dies gelohnt hat, bestätigt
auch der Präsident des Leichtathletik-Verbandes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Hess: „Mit dem Paul-Greifzu-Stadion steht der Leichtathletik eine Veranstaltungsfläche zur Verfügung, die zu den schönsten und funktionsgerechtesten in Mitteldeutschland zählt.“

Das Paul-Greifzu-Stadion bietet freilich auch optimale Trainingsbedingungen im Fußball. Es verfügt über zwei Rasenplätze, die täglich anspruchsvoll gepflegt werden (Spielfeldgröße 102 m x 70 m). Zum attraktiven Umfeld gehören elf modern ausgestattete Umkleidekabinen.

Da das Stadion-Areal von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden kann, ist es ohne weiteres möglich, die Trainingseinheiten völlig ungestört zu absolvieren.

Von der Qualität des Stadions und der Spielfläche konnten sich bereits zahlreiche nationale und internationale Spitzenmannschaften, wie zuletzt der FC Bayern München, davor Borussia Dortmund, Atlético Madrid und Leeds United überzeugen.

Insgesamt fassen die Zuschauertribünen rund 20.000 Besucher.                              

Ideal sind auch die Verkehrsanbindungen: Bis zum Flughafen Leipzig sind es nur 40 km - etwa 35 Minuten auf der sechsspurigen Bundesautobahn A9 Berlin - Nürnberg

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